Besucher fegen die Stände beim Adventsmarkt weitgehend leer

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 Etliche gut ausstaffierte Stände und Verkaufshütten warteten beim Adventmarkt auf dem Kirchplatz in Wolpertswende auf kauflusti
Etliche gut ausstaffierte Stände und Verkaufshütten warteten beim Adventmarkt auf dem Kirchplatz in Wolpertswende auf kauflustige Besucher. Dank optimaler Verhältnisse hatten alle gut verkauft. (Foto: Wolfram Boog)
Wolfram Boog

Klein aber fein hat sich am Samstagnachmittag der von der Kirchengemeinde St. Gangolf schon seit Jahrzehnten auf dem Kirchplatz initiierte Adventsmarkt präsentiert. Die Besonderheit ist, dass es sich um keinen Händlermarkt handelt, sondern nur ortsansässige Personen, Vereine und Gruppierungen können ihre Produkte zum Kauf und Verzehr anbieten.

Dennoch gab es ein breites Spektrum an Angeboten von Adventskränzen und -gestecken in allen Größen über Advents- und Weihnachtsdeko, Kreuze aus geschichtsträchtigen Hölzern vom Ort, Nist- und Futterhäuschen für Vögel, gebackene Nikoläuse, handgestrickte Socken, diverse Textilarbeiten, Weihnachtgebäck, Weihnachtskarten, Fotokalender, Imkerhonig und hin bis zu allerlei festen und flüssigen Leckereien zum gleich Verzehren und vieles andere mehr. Schon seit Jahren kooperiert die Kirchengemeinde mit dem Klosterladen der Abtei St. Erentraud in Kellenried, und so unterhielt dieser parallel zum Adventsmarkt im Pfarrhaus wieder eine kleine Verkaufsausstellung. Nebenan im Pfarrhaus lud der Kirchenchor zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein.

Den Auftakt zum Markt steuerte der Kindergarten St. Josef mit seinem Krippenspiel der Vorschulkinder „Der Hirte und sein Flötenspiel“ im Dachgeschoss der Panoramahalle bei, und während des Markts unterhielten auf dem Kirchplatz diverse Kinder-Gesangsgruppen der örtlichen Mädchenkantorei, abgerundet durch advent- und weihnachtliche Klänge von der Jugendkapelle Wolpertswende.

Das Wetter hatte es gut gemeint: Im Gegensatz zu den Tagen davor und danach war es von oben nicht nur trocken, sondern sogar Sonnenschein hatte sich rechtzeitig zum Marktbeginn eingestellt. So konnte man gut und gerne auch längere Zeit auf dem Markt verweilen, was sich unübersehbar auch auf die Kauflaune der Besucher auswirkte: Bei einsetzender Dämmerung waren die Angebote aller Art zur Freude der Verkäufer und des Veranstalters weitgehend geräumt. Der Gewinn aus der Veranstaltung dient zur Mitfinanzierung des in Reparatur befindlichen Kirchendach-Gebälks und des Missionsprojekts der Kirchengemeinde.

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