Auch in Wolfegg kann man jetzt elektrisch „tanken“

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 Wolfeggs Bürgermeister Peter Müller (links) und EnBW-Kommunalberater Alexander Schuch nehmen die neue Ladesäule in Betrieb.
Wolfeggs Bürgermeister Peter Müller (links) und EnBW-Kommunalberater Alexander Schuch nehmen die neue Ladesäule in Betrieb. (Foto: EnBW)
Schwäbische Zeitung

Im Kreis Ravensburg schließen sich nach und nach die Lücken im Ladenetz. Ab sofort steht Elektromobilisten auch in Wolfegg eine Station zur Verfügung, teilt die EnBW mit. Die symbolische Inbetriebnahme habe sich demnach auch Bürgermeister Peter Müller nicht nehmen lassen wollen.

Auf den beiden reservierten Stellflächen mit der Adresse Alttanner Straße 12 lassen sich Elektroautos an zwei Wechselstrom-Anschlüssen vom Typ 2 mit bis zu 22 Kilowatt (kW) Leistung aufladen.

Für ältere Fahrzeuge oder auch Zweiräder stehen zudem zwei Schuco-Stecker mit je 3,7 kW bereit. „Bei den neueren E-Fahrzeugen bringt eine halbe Stunde Laden schon bis zu 50 Kilometer Reichweite“, wird Kommunalberater Alexander Schuch von der EnBW, die die Station geliefert hat und betreibt, zitiert. Peter Müller sieht im Ausbau der Elektromobilität „einen wichtigen Baustein der Energie- und vor allem der Verkehrswende“, so das Presseschreiben. Dafür bedürfe es auch im ländlichen Raum einer lückenlosen Ladeinfrastruktur“. Deshalb habe die Gemeinde gerne den Standort zur Verfügung gestellt. Der biete Elektromobilisten eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Ladezeiten zu nutzen: Einheimische fänden Bank, Arzt, Apotheke, aber auch Einkaufsmöglichkeiten und das Rathaus in der Nähe. Besucher hätten es nicht weit in den Hofgarten mit der Orangerie und vor allem das Automuseum. Auch gut einkehren lasse es sich „quasi um die Ecke“, so Wolfeggs Bürgermeister in dem Pressetext.

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