23-Jähriger verursacht Unfälle und meldet Auto als gestohlen

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Polizeiwagen von vorne
Die Polizei kam dem Schwindel auf die Spur. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)
Schwäbische Zeitung

Da ist ein Plan eines betrunkenen 23-Jährigen nicht aufgegangen. Nachdem er gleich mehrere Unfälle mit seinem weißen BMW verursacht hatte, meldete er sein Auto als gestohlen. Doch die Polizei kam dem Schwindel auf die Spur. Verraten hat ihn unter anderem auch sein Kennzeichen.

Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung von Sonntag schreibt, meldete der junge Mann aus Bad Wurzach am frühen Samstagmorgen sein Auto als gestohlen. Die ersten polizeilichen Ermittlungen verliefen zunächst erfolglos. Im Laufe des Samstagmorgens wurde von Zeugen der Polizei ein beschädigter weißer BMW im Bereich Wolfegg-Roßberg mitgeteilt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich, dass der 23-Jährige wohl selbst in alkoholisiertem Zustand mit seinem Auto unterwegs war. Hierbei beschädigte er auf der Landesstraße 314 bei Mennisweiler mehrere Warnbaken und Leitpfosten. Auf der weiteren Fahrt beschädigte er im Bereich des Bahnübergangs der L 316 bei Wolfegg-Roßberg ein weiteres Verkehrszeichen, wobei er sein vorderes Kennzeichenschild verlor.

Kurz danach kam er mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinab, wo er mit seinem BMW stecken blieb. Danach ließ er sich von einem Freund abholen und nach Hause fahren, wo er dann sein Auto als gestohlen meldete. Bei dem 23-jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Auf seiner Fahrt verursachte der 23-Jährige einen Fremdschaden von etwa 600 Euro. An seinem BMW entstand Totalschaden in Höhe von circa 12 000 Euro. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen mehrerer Verkehrsdelikte und Straftatbestände.

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