Wilhelmsdorfer Vodafone-Kunden weitgehend am Netz

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Die technischen Anschlussarbeiten in der mobilen Basisstation von Vodafone oberhalb von Zußdorf erledigte Ende der vorigen Woche
Die technischen Anschlussarbeiten in der mobilen Basisstation von Vodafone oberhalb von Zußdorf erledigte Ende der vorigen Woche Markus Schrottwieser aus Kärnten in Österreich. Ab Montag sollen viele Vodafone-Kunden wieder ihre Datendienste nutzen können. (Foto: Herbert Guth)
Herbert Guth

Gute Nachricht für die Nutzer des Vodafone-Netzes in Wilhelmsdorf. Seit dem Ausfall des Mobilfunknetzes dieses Anbieters im Dezember können die meisten Kunden seit Wochenbeginn wieder ihre gebuchten Dienste nutzen. Das zumindest wurde Ende der vergangenen Woche vom Mobilfunkanbieter aus Düsseldorf versprochen.

Wie berichtet, errichtete Vodafone am Gaspumpwerk neben der Straße zwischen Zußdorf und Höhreute eine mobile Basisstation. Ein solcher Schritt war schon im Januar ins Auge gefasst worden, nachdem die angemietete Glasfaserleitung von der Deutsche Telekom nicht zeitnah bereit gestellt werden konnte. Über diese Übertragungstechnik sollen dann im Juli oder aber auch erst im August vom neuen Mobilfunkmast am Öschweg die modernsten mobilen Dienste für Handynutzer zur Verfügung gestellt werden.

Protesten aus der Gemeinde

Nach erheblichen Protesten der Wilhelmsdorfer Nutzer, die zwar gemäß ihrer Verträge bezahlen mussten, aber kaum Dienste in Anspruch nehmen konnten, wurde jetzt die Übergangslösung verwirklicht. Nachdem der Funkmast bei Zußdorf errichtet und die Technik eingebaut wurde, sorgte Ende der vergangenen Woche Markus Schrottwieser für die Erledigung der Arbeiten zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der Funkeinrichtung. Der Techniker Schrottwieser reiste im Auftrag seiner Firma aus Kärnten in Österreich an. Sein Arbeitgeber wurde von Vodafone mit der Erledigung der notwendigen komplizierten Anschlussarbeiten beauftragt.

Vor Ort erklärte Markus Schrottwieser im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“, dass solche mobilen Basisstationen unter anderem auch bei größeren Veranstaltungen, zum Beispiel beim Oktoberfest oder großen Sportereignissen, eingesetzt werden. Dadurch kann sicher gestellt werden, dass den Nutzern reibungslos ihre Datendienste zur Verfügung gestellt werden können. Die Basistationen werden aber auch wie im Fall der Gemeinde Wilhelmsdorf eingesetzt, um übergangsweise Dienste anzubieten, bevor die endgültige Technik zur Verfügung gestellt werden kann.

Manche brauchen noch Geduld

Ergänzende Informationen gibt es von Thorsten Höpken, Pressesprecher Privatkundengeschäft bei Vodafone in Düsseldorf. Nach Aufbau des Gittermastens an der Straße nach Höhreute mussten von dem Kärntner Techniker Schrottwieser die technischen Anschlussarbeiten realisiert werden. Wenn alles klappt gilt folgende Ansage von Thorsten Höpken: „Die LTE-Datennutzung inklusive Sprachtelefonie wird ab Montag, 9. März, nutzbar sein.“

Möglicherweise gilt dies nicht für die Besitzer alter Smartphones. Weiter führt der Vodafone-Pressesprecher aus: „Die GSM-Telefonie, die mit allen Handys genutzt werden kann, wird erst in etwa zwei Wochen realisiert.“

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