Riedlehrpfad Wilhelmsdorf ist ab Mai wieder begehbar

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Der Sturm Kyrill hatte 2017 schwere Schäden am Riedlehrpfad verursacht.
Der Sturm Kyrill hatte 2017 schwere Schäden am Riedlehrpfad verursacht. (Foto: Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf)
Schwäbische Zeitung

Wild sah es aus am Riedlehrpfad: Innerhalb einer Viertelstunde hatte der Sturm „Kyrill“ im August 2017 schwere Schäden auf dem Riedlehrpfad hinterlassen. Ein Teil der Wege konnte schnell wieder begehbar gemacht werden. Teilstücke des Lehrpfads, die schwer beschädigt waren, mussten aber dauerhaft gesperrt werden. Ab Mai ist nun der komplette Lehrpfad wieder geöffnet, teilt das Naturschutzzentrum mit.

Nicht nur die Besucher, sondern auch das Team des Naturschutzzentrums seien über die Sturmschäden entsetzt gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Im Herbst und Winter 2017 habe sich außerdem gezeigt, dass weitere Bäume durch starken Wind oder Schneelast weiter gelockert und entwurzelt wurden und nicht mehr sicher standen.

Dank der kalten Temperaturen konnten nun im Frühjahr flächendeckende Aufräumarbeiten stattfinden, heißt es in der Mitteilung weiter. Dabei wurden auch Bäume entfernt, die bei Sturm die benachbarten Wohnhäuser gefährdet hätten. Die Holzarbeiten sind abgeschlossen. In den nächsten Wochen wird das Team des Naturschutzzentrums mit seinen ehrenamtlichen Helfern die Wege und zum Teil umgestürzte Lehrtafeln wieder installieren, so dass der Riedlehrpfad ab Mai wieder vollständig bewandert werden kann.

Auch wenn der Anblick der vielen gefällten Bäume schmerzt – einen positiven Nebeneffekt habe der Sturm, schreibt das Naturschutzzentrum: Nun komme wieder Sonne an die Teiche und Tümpel am Riedlehrpfad. Davon profitierten die Wärme liebenden Tiere wie Amphibien, Libellen und auch die Europäischen Sumpfschildkröten, die nun auf den umgestürzten Bäumen im Wasser wieder ihr Sonnenbad genießen können.

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