Der Eingang auf das Gelände des früheren Ferienlagers in Wilhelmsdorf in der Nähe des Lengenweiler Sees: Auch hier soll ein Tato
Der Eingang auf das Gelände des früheren Ferienlagers in Wilhelmsdorf in der Nähe des Lengenweiler Sees: Auch hier soll ein Tatort gewesen sein und Kinder missbraucht worden sein. (Foto: Archiv: ric)

Opfer sexuellen Missbrauchs in früheren Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde haben den Aufarbeitungsprozess kritisiert. In der Sendung „Report Mainz“ (Sendung am 12. Juni 2018, 21.45 Uhr, ARD) äußern sie nach Angaben des Südwestrundfunks vom Mittwoch Enttäuschung vor allem über eine „mangelnde Transparenz“ des Entschädigungsverfahrens, niedrige Anerkennungssummen und „nicht nachvollziehbare Kriterien“. Ein nicht namentlich genanntes ehemaliges Heimkind beklage eine Retraumatisierung in dem Verfahren. Der Sender zitiert die betroffene Person mit der Aussage: „Wir fühlten uns abermals missbraucht, nicht gehört und ohnmächtig. Wir konnten keinen Willen zu ehrlicher Aufarbeitung erkennen.“ Über 100 Fälle von sexualisierter, körperlicher und seelischer Gewalt an Kindern seien von der ehemaligen Jugendrichterin Brigitte Baums-Stammberger und dem Erziehungswissenschaftler Professor Benno Hafeneger untersucht worden. (epd)

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Systematisch sollen Kinder in den Heimen in Korntal (Kreis Ludwigsburg) und in Wilhelmsdorf in den 1950er- bis 1970er-Jahren missbraucht worden sein und psychische...

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Opfer sexuellen Missbrauchs in früheren Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde haben den Aufarbeitungsprozess kritisiert. In der Sendung „Report Mainz“ (Sendung am 12. Juni 2018, 21.45 Uhr, ARD) äußern sie nach Angaben des Südwestrundfunks vom Mittwoch Enttäuschung vor allem über eine „mangelnde Transparenz“ des Entschädigungsverfahrens, niedrige Anerkennungssummen und „nicht nachvollziehbare Kriterien“. Ein nicht namentlich genanntes ehemaliges Heimkind beklage eine Retraumatisierung in dem Verfahren. Der Sender zitiert die betroffene Person mit der Aussage: „Wir fühlten uns abermals missbraucht, nicht gehört und ohnmächtig. Wir konnten keinen Willen zu ehrlicher Aufarbeitung erkennen.“ Über 100 Fälle von sexualisierter, körperlicher und seelischer Gewalt an Kindern seien von der ehemaligen Jugendrichterin Brigitte Baums-Stammberger und dem Erziehungswissenschaftler Professor Benno Hafeneger untersucht worden. (epd)

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