Im Dezember beginnt der Abriss der Schule in Wilhelmsdorf

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Eingerichtet wird derzeit die Baustelle für den Abriss des über 20 Meter hohen Gebäudes der ehemaligen Gotthilf-Vöhringer-Schule
Eingerichtet wird derzeit die Baustelle für den Abriss des über 20 Meter hohen Gebäudes der ehemaligen Gotthilf-Vöhringer-Schule in Wilhelmsdorf. Die Arbeiten beginnen im Dezember. Der Fußweg über das Grundstück wird bis voraussichtlich Ende März 2020 aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben. (Foto: Herbert Guth)
Herbert Guth

Was geschieht hinter dem weitläufig um das Gebäude der ehemaligen Gotthilf-Vöhringer-Schule in Wilhelmsdorf aufgestellten Bauzaun? Diese Frage stellen sich derzeit die Passanten, die vor dem gesperrten Fußweg stehen, der bisher auf dem Grundstück genutzt werden konnte. Und wie sieht der aktuelle Zeitplan für den Abriss des Gebäudes aus? Ursprünglich gab es Planungen, dass ab Anfang Oktober die ersten Arbeiten beginnen sollten. Das zumindest war der Sachstand von Ende August, wie die „Schwäbische Zeitung“ damals berichtete.

Innenbereich muss zuerst entkernt werden

Antworten auf die Fragen gibt Sarah Benkißer, Funktionsbereichsleiterin Kommunikation der Zieglerschen in Wilhelmsdorf. Danach wird die Baustelle für den Rückbau des Gebäudes eingerichtet. Im Inneren des Gebäudes werden Möbel abgebaut und kleinere Abrissarbeiten erledigt. „Die eigentlichen Rückbauarbeiten sollen im Dezember beginnen“, erklärte Sahra Benkißer. Wenn der Innenbereich von oben her entkernt ist, soll der Abriss der Außenwände mit einem riesigen Bagger erfolgen, der bereits auf der Baustelle steht. Nach aktuellem Planungsstand sollen die Abrissarbeiten bis Ende März 2020 abgeschlossen sein.

Zur künftigen Nutzung des Grundstücks nach Abriss des ortsprägenden Hochhauses von Anfang der 70er-Jahre bestätigt die Kommunikationschefin, dass hier später ein Ersatz-Neubau für die benachbarte Neuland-Werkstatt der Zieglerschen entstehen, in der Menschen mit Behinderung arbeiten.

Fußweg bleibt geschlossen

Aus Sicherheitsgründen bleibt der Fußweg, der eine direkte Verbindung ins Ortszentrum bildet, bis zum Ende der Arbeiten bis voraussichtlich Ende März geschlossen. „Wir hoffen auf das Verständnis der Nachbarschaft dafür, dass der Durchgangsweg gesperrt bleiben muss und auch für möglicherweise entstehenden Baulärm“, sagt in diesem Zusammenhang Christoph Arnegger, Geschäftsführer im Facility Management der Zieglerschen.

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