Die Sopranistin Regine Sturm stammt aus Zußdorf.
Die Sopranistin Regine Sturm stammt aus Zußdorf. (Foto: Künstlerin)
Schwäbische Zeitung

Gleich zweimal ist die aus Zußdorf stammende Sopranistin Regine Sturm am vergangenen Wochenende in der Scheune des Wilhelmsdorfer Kulturvereins zu hören gewesen.

Sturm studierte am Mozarteum in Salzburg und am Sydney Conservatorium of Music. Sie gehörte verschiedenen Ensembles in ganz Deutschland an, im Moment gastiert sie an der Oper Chemnitz.

Gemeinsamer Auftritt mit Männergesangverein

Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, gestaltete sie am Samstagabend unter dem Titel „Lieder und Arien“ mit dem Männergesangverein Zußdorf ein abwechslungsreiches Programm. Der Männergesangverein präsentierte Höhepunkte aus seinem Repertoire vom romantischen Chorlied – sehr stimmungsvoll die „Mondnacht“ nach dem bekannten Gedicht von Eichendorff – bis hin zu modernen Songs wie „Ich war noch niemals in New York“ oder „So war mein Leben“. Gesungen wurde a cappella oder mit der einfühlsamen Unterstützung von Matthias Schmitt am Klavier.

Höhepunkt des Abends waren die gemeinsamen Auftritte mit Regine Sturm, etwa die Habanera aus der Oper Carmen, das Lied der Sylva aus der Operette „Die Czárdásfürstin“ oder „Yesterday“ von den Beatles.

Duett mit Überraschungsgast Lothar Riehmann

Ein weiteres Schmankerl war am Schluss das Duett mit Überraschungsgast Lothar Riehmann, der gleichzeitig als Gastgeber den Kulturverein repräsentierte. Die beiden boten „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ dar.

Am Sonntagnachmittag konnten die Zuhörer dann eine ganz andere Seite von Regine Sturm kennenlernen. „Leiden(schaft)“ hieß der Titel des Programms mit romantischen Liedern und Klavierstücken, begleitet von Christoph Declara. Beeindruckend sei die Virtuosität des Soprans in den hochdramatischen Petrarca-Sonetten von Franz Liszt gewesen, ergreifend die ruhigen Passagen in den Schubertliedern und dem Zyklus „Mignon“ von Hugo Wolf nach Texten von Goethe, heißt es in dem Pressetext.

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