35 Meter hoher Mobilfunkmast in Wilhelmsdorf aufgestellt

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In luftiger Höhe sorgten Monteure für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten.
In luftiger Höhe sorgten Monteure für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten. (Foto: Herbert Guth)

In zentraler Lage von Wilhelmsdorf am Öschweg ist am Donnerstag ein 35 Meter hoher Mast aus zwei Betonteilen errichtet worden. Von der künftigen Plattform aus, die noch installiert werden muss, sollen die Mobilfunkanlagen senden, die derzeit von der früheren Gotthilf-Vöhringer-Schule herab ihre Signale verbreiten. Wenn diese Sendeanlagen abgebaut sind, wird das höchste Gebäude in der Gemeinde abgerissen.

Über den Standort und auch über die Höhe der Mobilfunkanlage hatte es im Vorjahr in Wilhelmsdorf heftige Diskussionen gegeben. Befürchtet wurden gesundheitliche Probleme durch die Funksignale. Teile der Bevölkerung, die sich in einer Bürgerinitiative Mobilfunk engagierten, hätten lieber einen Standort außerhalb der Kerngemeinde im Bereich des Bauhofs gesehen. Nachdem sich der Gemeinderat für den Bau der Anlage neben dem Kulturhaus Scheune entschieden hatte, löste sich die Initiative, die jahrelang vor Strahlenbelastungen gewarnt hatte, auf.

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