Weingarten und Ravensburg sollen besser kooperieren

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 Weingarten ist für seine Hochkultur bekannt. So kamen im Jahr 2018 beispielsweise die Violinsolisten Nemanja Radulovic und Tija
Weingarten ist für seine Hochkultur bekannt. So kamen im Jahr 2018 beispielsweise die Violinsolisten Nemanja Radulovic und Tijana Milosevic mit den Stuttgarter Philharmonikern unter Dan Ettinger ins Kultur- und Kongresszentrum. (Foto: Archiv: Helmut Voith)

Einhellig begrüßten Fraktionen im Weingartener Gemeinderat die vorgestellte Kulturkonzeption. Die Stimmen zusammengefasst:

„Da spricht überhaupt nichts dagegen“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Brunnbauer. „Wir sollten uns nochmal bewusst werden, was unsere Stärken sind. Darauf sollten wir uns konzentrieren.“

Horst Wiest, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Weingarten sorgte sich, dass all die Arbeit auch mehr Personal erfordere. „Wir müssen uns alle davon verabschieden, dass die eigene Kultur das einzig Wahre ist“, sagte er während Claus Kessel von den Grünen und Unabhängigen, die die Konzeption überhaupt angestoßen und eingefordert hatten, meinte: „Wir sehen einen Großteil abgebildet. Es steht viel Gutes und Richtiges darin. An manchen Stellen finden wir es sehr mutig, an anderen Stellen sehen wir aber auch Mängel.“ Kessel lobte Christoph Thoma von der Agentur Culturelab für die Konzeption und forderte, das Kulturabo auf den Prüfstand zu stellen. „Da hatten wir schon schlechtere und nichtsagendere Konzeptionen auf dem Tisch. Wir haben jetzt etwas, worauf wir uns beziehen und woran wir arbeiten können“, sagte Kessel. „Es müssen Taten folgen, und zwar bald.“

Derweil forderte Udo Mann, Fraktionsvorsitzender der SPD, den Kulturkreis transparenter zu machen und die Weingartener Spielzeit mit der Ravensburger abzustimmen. Dem hatte Bernhard Oligmüller von den Bürger für Weingarten nicht viel hinzuzufügen. „Für jeden ist etwas dabei, für alt und jung.“ (olli)

Das wäre mal ein radikaler Schnitt: ein gemeinsames Kulturabo, eine gemeinsame Volkshochschule und mehr Angebote für jüngere Leute. Doch nicht nur das ist geplant.

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Einhellig begrüßten Fraktionen im Weingartener Gemeinderat die vorgestellte Kulturkonzeption. Die Stimmen zusammengefasst:

„Da spricht überhaupt nichts dagegen“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Brunnbauer. „Wir sollten uns nochmal bewusst werden, was unsere Stärken sind. Darauf sollten wir uns konzentrieren.“

Horst Wiest, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Weingarten sorgte sich, dass all die Arbeit auch mehr Personal erfordere. „Wir müssen uns alle davon verabschieden, dass die eigene Kultur das einzig Wahre ist“, sagte er während Claus Kessel von den Grünen und Unabhängigen, die die Konzeption überhaupt angestoßen und eingefordert hatten, meinte: „Wir sehen einen Großteil abgebildet. Es steht viel Gutes und Richtiges darin. An manchen Stellen finden wir es sehr mutig, an anderen Stellen sehen wir aber auch Mängel.“ Kessel lobte Christoph Thoma von der Agentur Culturelab für die Konzeption und forderte, das Kulturabo auf den Prüfstand zu stellen. „Da hatten wir schon schlechtere und nichtsagendere Konzeptionen auf dem Tisch. Wir haben jetzt etwas, worauf wir uns beziehen und woran wir arbeiten können“, sagte Kessel. „Es müssen Taten folgen, und zwar bald.“

Derweil forderte Udo Mann, Fraktionsvorsitzender der SPD, den Kulturkreis transparenter zu machen und die Weingartener Spielzeit mit der Ravensburger abzustimmen. Dem hatte Bernhard Oligmüller von den Bürger für Weingarten nicht viel hinzuzufügen. „Für jeden ist etwas dabei, für alt und jung.“ (olli)

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