Ungepflegte Bäume und Sträucher erhöhen Unfallrisiko

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Schwäbische Zeitung

Die Stadtverwaltung Weingarten bittet alle Grundstückseigentümer und Hausverwaltungen zu prüfen und gegebenenfalls zu entfernen, ob auf eigenen oder verwalteten Grundstücken Behinderungen oder Gefahrenquellen durch Bäume, Sträuchern oder Äste bestehen, die beispielsweise Verkehrszeichen verdecken oder in Fahrbahnen, Geh- und Radwege hineinwachsen. Solche Beeinträchtigungen seien mit Unfallrisiken und damit gegebenenfalls haftungsrechtlichen Ansprüchen verbunden.

Wichtige Anhaltspunkte und Regeln sind laut des Schreibens: 1. Alle Pflanzen müssen mindestens bis auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten werden. 2. Über Geh- und Radwegen muss ein freies Lichtraumprofil von mindestens 2,5 Metern über der Wegoberfläche gewährleistet sein. 3. Das freie Lichtraumprofil über den Fahrbahnen von Straßen muss mindestens 4,5 Meter über der Straßenoberfläche betragen. 4. Straßen- und Wegeleuchten müssen die volle Ausleuchtung dieser Anlagen gewährleisten können und haben deshalb in vollem Umfang von störenden Ästen freigeschnitten zu sein. 5. Die Schrift- oder Symbolleisten von Verkehrs- und Straßenschildern müssen frühzeitig erkennbar sein. 6. In Einmündungsbereichen von Straßen und in den Bereichen von Grundstücksausfahrten auf Straßen sollten die Pflanzen nicht höher als ein Meter sein. 7. Sichtdreiecke, die in einem Bebauungsplan festgesetzt worden sind, müssen dauerhaft freigehalten werden.

Die Stadtverwaltung Weingarten muss als Ordnungs- und Straßenbaubehörde die Einhaltung der Verkehrssicherheitspflicht prüfen und Missständen nachgehen.

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