Suvi Odenbach freut sich über ihren größten Erfolg

Lesedauer: 4 Min

Suvi Odenbach von der LG Welfen gewann die Silbermedaille im Kugelstoßen.
Suvi Odenbach von der LG Welfen gewann die Silbermedaille im Kugelstoßen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Bei den württembergischen Meisterschaften der U16-Jugend in Heidenheim starteten für die LG Welfen Suvi Odenbach, Carmen Kamps (beide W14 und TV Weingarten) und Kaan Müller (M15/TV Weingarten) in verschiedenen Disziplinen. Die Leichtathleten zeigten gute Leistungen – allen voran Suvi Odenbach.

Kaan Müller lief zwar im Vorlauf der 80 Meter Hürden mit 11,81 Sekunden eine recht gute Zeit, verfehlte aber knapp den A-Endlauf der besten sechs Sportler. Im B-Endlauf gelang Müller die Startphase dann deutlich besser, sodass er sich auf 11,59 Sekunden steigerte und diesen Lauf überlegen gewann.

Suvi Odenbach kam im Speerwerfen mit zunächst über 25 Metern und dann im zweiten Versuch mit 26,46 Metern und persönlicher Bestleistung ganz gut in den Wettbewerb, verfehlte aber den Endkampf der besten Acht dennoch um wenige Zentimeter. Wesentlich besser lief es für Odenbach beim Kugelstoßen. Zunächst kam sie – wie übrigens die meisten anderen Sportlerinnen auch – mit der Anlage nicht so gut zurecht und kam in den ersten drei Versuchen nicht über 9,10 Meter hinaus. Dennoch kam die LG-Welfen-Athletin damit in den Endkampf. Die Freude darüber beflügelte sie offenbar so sehr, dass sie sich von Versuch zu Versuch steigerte und mit ihrem letzten Stoß auf 10,60 Meter und damit eine persönliche Bestleistung kam. Dadurch ließ Odenbach die meisten Konkurrentinnen hinter sich und stieß sich auf Platz zwei vor. Die Silbermedaille ist Odenbachs bisher größter Erfolg in ihrer Leichtathletikkarriere.

Auch Carmen Kamps hatte einige Überraschungen parat. Sie lief in 13,13 Sekunden nicht nur persönliche Bestleistung über 80 Meter Hürden und erreichte damit den B-Endlauf. Sie nahm auch die Herausforderung der 800-Meter-Strecke gegen eine starke württembergische Konkurrenz an. Mit gemeldeten 2:31,48 Minuten ging sie beim zweiten von drei Läufen, in denen 27 Mädchen mit Zeiten zwischen 2:19 und 2:41 Minuten gemeldet waren, an den Start. Zu Beginn ließ sie nichts anbrennen und übernahm die Führung, die sie bis zum Eingang der Zielkurve behielt. Nach einem Zwischenspurt einer Mitkonkurrentin lag Kamps plötzlich etwa 15 Meter zurück, die sie aber in einem langgezogenen Endspurt kurz vor der Ziellinie wieder aufholte und den Lauf noch gewann. Überrascht schaute Kamps auf die Anzeigetafel, wo ihre Zeit von 2:24,07 Minuten aufleuchtete. Mit dieser Zeit und Platz sieben der Rangliste liegt die LG-Welfen-Sportlerin nur noch wenige Zehntelsekunden über der bisherigen LG-Welfen-Rekordhalterin Martina Straub, die als 14-jähriges Mädchen 1996 in Isny 2:23,81 Minuten gelaufen war.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen