Studenten der PH Weingarten haben ihre Abschlusswerke aus dem Fach Kunst ausgestellt

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 Zu sehen gab es bei der Ausstellung unter anderem kreativ angeordnete leere Verpackungs- und Dekomaterialien.
Zu sehen gab es bei der Ausstellung unter anderem kreativ angeordnete leere Verpackungs- und Dekomaterialien. (Foto: Ph)
Schwäbische Zeitung

- Als reizvolle Kunstgalerie hatte sich Anfang Februar der Schossbau auf dem Martinsberg präsentiert: 17 Studenten des Fachs Kunst der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) präsentierten im Rahmen eines Kunstabends auf zwei Etagen Studienarbeiten aus unterschiedlichen Kunstgattungen. Zahlreiche Gäste hätten die Chance genutzt, die Malereien und Zeichnungen, Skizzen, Collagen und Skulpturen, Fotoserien, Installationen und Performances anzuschauen und auf sich wirken zu lassen, teilt die PH mit.

Zeichnerisch gelebte Utopien und Dystopien

Begeistert hätten sich die Besucher etwa von zeichnerisch gelebten Utopien und Dystopien, von Selbstporträts mit unterschiedlichen Verfahrenstechniken oder auch einer „Spurensuche als künstlerischer Strategie“ mit Fotoserien von Türklinken und Fensteransichten gezeigt. Bewundert worden seien kreative Ideen aus dem Bereich „Architektur vermitteln und erleben“ sowie eine themenorientierte Studie mit Bildmaterial aus dem Internet, welche die „Reihung, Ballung und Streuung in bewaffneten Konflikten“ vor Augen führte.

Viel Beachtung hätten die Collagen „Prüfungsphase“ und „Farbe“ gefunden, die ihre Botschaften unter anderem mit kreativ angeordneten leeren Verpackungs- und Dekomaterialien transportierten, aber auch Werke, die als ästhetische Erfahrung ein anderes Sehen vermittelten oder Gegenwelten entstehen ließen – wie etwa italienische Pasta mit einer lila Soße.

Vielfalt an Techniken und Materialien

„Zwischen Tafel und Leinwand“ überschrieben die angehenden Kunstpädagogen ihre Ausstellung, für die sie laut Mitteilung selbst die Auswahl getroffen hatten. Die ausgestellten Arbeiten hätten eine Vielfalt an Techniken und Materialien offenbart und individuelle Themenkomplexe gezeigt, die sowohl künstlerische Schwerpunktsetzungen als auch Entwicklungsprozesse deutlich machten. Mit textlichen Zusatzinformationen gaben die Studenten Einblicke in ihre persönlichen Arbeitsprozesse und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Didaktisch aufbereitete Begleittexte ermöglichten dem Betrachter einen pädagogischen Blick auf die künstlerischen Prozesse und deren Wirkung auf die Schüler.

Die gezeigten Werke seien Ergebnisse aus Seminaren, in denen die Studenten verschiedene Sichtweisen von Kunst sowie unterschiedliche Verfahrenstechniken und Zugangsweisen kennengelernt haben, sagte PH-Kunstprofessor Martin Oswald. Und zum ersten Mal hätten Studenten einige ihrer Werke für eine Versteigerung zur Verfügung gestellt. Der Erlös aus dieser Versteigerung komme dem Kunst-Camp zugute, das auch in diesem Jahr wieder in den Sommerferien auf Schloss Achberg stattfinden wird und bei dem PH-Kunststudenten Workshops übernehmen.

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