Spenden für die Gräberpflege und die Jugendarbeit

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 Die Teilnehmer eines Volksbund-Workcamps haben die Beschriftung der Grabkreuze auf der deutschen Kriegsgräberstätte des Zweiten
Die Teilnehmer eines Volksbund-Workcamps haben die Beschriftung der Grabkreuze auf der deutschen Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkrieges in Ysselsteyn/ Niederlande erneuert. (Foto: Stadt Weingarten)
Schwäbische Zeitung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruft in diesen Tagen wieder zu Spenden für seine Arbeit auf. In Weingarten geschieht dies in Form eines von der Stadt mitgetragenen Spendenbriefs, der an sämtliche Haushalte verschickt wird. Das teilt die Stadtverwaltung von Weingarten mit.

Seit Jahren werde die Arbeit der örtlichen Kriegsgräberfürsorge von der Stadt durch einen gemeinsamen Spendenaufruf anstelle der früheren Haus- und Straßensammlung unterstützt.

Die rund 8000 Briefe werden von Mitgliedern des Deutsch-Französischen Freundeskreises Garnison Weingarten von Hand kuvertiert. Auch die Reservistenkameradschaft Weingarten / Baienfurt organisieren auf dem Weingartner Wochenmarkt eine Sammlung und bittet um Spenden.

Der am 16. Dezember und damit vor fast genau hundert Jahren gegründete Volksbund engagiert sich bei der Anlage und Pflege der Kriegsgräberstätten und ist in insgesamt 46 Staaten im Einsatz.

Die Grabpflege diene der Aussöhnung und Heilung von Wunden zwischen ehemaligen Feinden. Gegenwärtig betreut er die Ruhestätten von mehr als 2,7 Millionen deutschen Kriegstoten auf insgesamt 832 Kriegsgräberstätten.

Der Volksbund ist auch anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt seit 1953 als einziger Kriegsgräberdienst eine eigene Jugend- und Schularbeit.

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