Schnarchzapfenorden verliehen – Lucha kommt noch mal davon

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 Manuela Wirth erhält 2019 den Schnarchzapfenorden.
Manuela Wirth erhält 2019 den Schnarchzapfenorden. (Foto: Welfenfestkommission/Bodenmüller)
Schwäbische Zeitung

Zum Abschluss des Weingartener Welfenfestes ist er auch in diesem Jahr wieder verliehen worden: der allseits beliebte beziehungsweise gefürchtete Schnarchzapfenorden, der für Verfehlungen oder Missgeschicke, die im vergangenen Jahr geschehen sind, verliehen wird. Die zweifelhafte Ehre wurde in diesem Jahr Manuela Wirth zuteil, welche seit März 2018 für das Stadtmarketing arbeitet.

Sie ist für die Imagepflege zuständig und auch für den städtischen Veranstaltungskalender. Dabei unterlief ihr ein kleiner Fehler. In diesem steht drin, dass am 13. Juli das Plätzlertheater nochmals „Göttinnen weißblau“ aufführt. Da dies nätürlich nicht stimmt, bekannte sie sich auch sofort schuldig und nahm freudig die Auszeichnung entgegen. Die anderen Kandidaten, welche zur Auswahl gestanden hatten, waren Bürgermeister Alexander Geiger, welcher Lampen aufhängte, die nicht funktionierten. Es wurden mehrmals die Sicherungen und der Sicherungskästen überprüft. Schließlich stellte sich jedoch heraus, dass er die Glühbirnen vergessen hatte. Ein weiterer Kandidat war wohl Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha, der Stadträtin Barbara Baur bereits zum Bundesverdienstkreuz gratulierte, sie nun aber „nur“ die Staufermedaille“ überreicht bekommt.

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