RWU saniert ihre Labore für 12 Millionen Euro

 Neues Gewand für 2023. Der Labortrakt der RWU wird saniert. Die Visualisierung zeigt die geplante Neugestaltung der Gebäudefass
Neues Gewand für 2023. Der Labortrakt der RWU wird saniert. Die Visualisierung zeigt die geplante Neugestaltung der Gebäudefassade. (Foto: Sauer Baumanagement)
Schwäbische Zeitung

An der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) haben die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Labor- und Werkstattgebäude begonnen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Hochschule hervor. Die Baumaßnahmen umfassen unter anderem die energetische Sanierung und Neugestaltung der Fassaden, die Erneuerung der Beleuchtung und der Gebäudeinstallationen. Auch das Lüftungssystem wird modernisiert.

Die Sanierung der Werkstätten und Labore ist die größte Baumaßnahme der letzten 20 Jahre an der Hochschule. Die Kosten belaufen sich auf rund 12,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Verantwortlich für die Baumaßnahmen ist das Amt für Vermögen und Bau Ravensburg.

Studierende profitieren von der Sanierung

Gemeinsam mit dem Amt für Vermögen und Bau habe man in die Zukunft sowohl der Studierenden als auch der Hochschule investiert, sagt Henning Rudewig, Kanzler der RWU. „Von der Sanierung werden zuallererst unsere Studierenden profitieren. Neben der praxisnahen Ausbildung wird aber auch die Forschung in unseren Laboren und Werkstätten für die Zukunft gesichert.“

Eine kommunikative Atmosphäre

Der Werkstatt- und Labortrakt ist Teil des Hauptgebäudes der Hochschule. Neben den technischen Umbauten, die eine Aufstockung des Gebäudes und eine optimierte Stahlkonstruktion umfassen, wurde auch Wert auf die Gestaltung der Innenräume gelegt. „Der gesamte Innenbereich wird durch den Umbau von hellen und offenen Räumen profitieren. Das Gebäude bekommt einen kommunikativen Charakter“, sagt Hermann Zettler, Leiter des Amts für Vermögen und Bau Ravensburg.

Mit Blick auf die Barrierefreiheit wird der Innenraum auf den neusten Stand gebracht. „Hier hat sich seit der Entstehung des Gebäudes viel geändert“, sagt Hermann Zettler. „Um den geltenden Normen gerecht zu werden, passen wir die Bodenbeläge, das Leitsystem und die Beleuchtung an.“

Umbau im laufenden Betrieb

Eine Herausforderung sei es gewesen, die Umbauten in den laufenden Betrieb einzubinden, sagt Tillmann Pfaue, Leiter des Technischen Betriebs der RWU. „Büros und Werkstätten kann man kurzzeitig verlegen, die Labore und ihre Ausstattung nicht.“ Deren durchgängige Betriebsfähigkeit sei jedoch sichergestellt.

Um den gesamten Lehr- und Lernbetrieb an der Hochschule möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden die Bauarbeiten vor allem in bestimmten Zeitfenstern statt, etwa der vorlesungsfreien Zeit. Im September 2023 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

 IBM-Quantencomputer der Serie „Q System One“ auf der CES 2020.

Ulm wird Hauptstandort: zwei Milliarden Euro für Quantencomputer „Made in Germany“

Die Politik öffnet ihr Füllhorn, die Freude in Ulm ist riesig. Wie die Bundesregierung am Dienstag bekanntgab, soll mit insgesamt zwei Milliarden Euro ein weltweit erster konkurrenzfähiger Quantencomputer „made in Germany“ entwickelt werden. Das Projekt ist bundesweit verortet, Hauptstandort soll aber Ulm sein.

Mission Quantencomputer „Made in Germany“ 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.

 Der Unfall in der Bahnhofstraße, bei dem eine Zwölfjährige schwer verletzt wurde, hat in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen

Eskalation nach Unfall in Aalen schlägt hohe Wellen - auch in der Türkei

Der Unfall in der Bahnhofstraße, bei dem ein zwölfjähriges Mädchen am Freitagabend schwer verletzt worden war, hat hohe Wellen geschlagen. Nicht nur in Aalen und im Land, sondern auch in der Türkei. In einem Interview mit dem erdogannahen Fernsehsender TRT berichtete der 37-jährige Vater von Polizeibeamten, die gegen ihn Pfefferspray eingesetzt haben.

Sein Verhalten und das seiner Bekannten und Verwandten hat er allerdings unter den Teppich gekehrt.

Mehr Themen