„Rund um Albstadt und Dürrwangen“

 Weingärtner Wandergruppe auf dem Lochenstein.
Weingärtner Wandergruppe auf dem Lochenstein. (Foto: Rosemarie Brand)
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Bei Sonnenschein starteten 24 Wanderbegeisterte Anfang September auf dem Ochsenberg oberhalb von Ebingen ihre Tour. Auf der etwa zehn Kilometer langen Runde, die zum Teil am Albtrauf entlangführt, hatten wir an den Felsvorsprüngen wunderbare Ausblicke auf die Ortschaften im Tal. Durch die Wachholderheide kamen wir auch zur 40 Meter langen Heidensteinhöhle. Nach der Wanderung steuerten wir das Haus der Volkskunst in Dürrwangen an, in dem wir die folgenden drei Tage bestens verköstigt wurden und nächtigten.

Los ging es am Samstag am Lochensteinpass. Zunächst stiegen wir durch den Wald bergauf und danach nach Tieringen hinunter. Vorbei an der Schlichem-Quelle wanderten wir zum „Hörnle“ hoch. Das Wetter begann zu kippen. Noch trocken konnten wir den Panorama-Rundblick in das vor uns liegende Eyachtal genießen. Doch das herannahende Gewitter trieb uns beschleunigt zu unseren Autos zurück.

Einen Tag später begann unsere Wanderung direkt am Haus der Volkskunst. Auf dem nach einer Sage benannten „Hirschguldenweg“ war die Ruine Schalksburg unser erstes Ziel. Im steilen Anstieg kamen wir an drei Mammutbäumen vorbei und erreichten dann auf dem Plateau die Burg, von der lediglich noch der Burgfried vorhanden ist. Nach einer Rast mit herrlicher Aussicht von der Traufkante ins Tal gingen wir über einen Bergsattel in das schmucke Dörfchen Burgfelden mit der Michaelskirche, in der wir vor fünf Jahren schon einmal waren. Auf unserem weiteren Weg gelangten wir zum Böllat, einem markanten Aussichtspunkt mit Blick auf Balingen sowie die umliegende Region. Über das idyllische Wannental gingen wir wieder zu unserem Quartier zurück.

Am letzten Tag führte uns unser Wanderführer Franz Gaissmaier auf den „Lochenstein“. Vom Pass aus ging es zunächst knackig bergauf. Dort trafen wir auf Studierende aus Tübingen bei Ausgrabungen. Ihr Ziel ist es, eine Besiedlung an dieser Stelle nachzuweisen. Am Gipfelkreuz angekommen, genossen wir den fantastischen Rundblick. Nach dem Abstieg vom Lochenstein marschierten wir wieder bergauf zum „Gespaltenen Fels“. Die Traufkante hatte sich irgendwann bis zu einer Tiefe von etwa zehn Metern vom übrigen Gestein gelöst, sodass ein breiter Graben entstand. Wieder am Parkplatz zurück, machten wir uns auf die Heimreise. Bei einem Halt an der „Südsee“ bei den Zielfinger Seen nahe Sigmaringen schlossen wir unsere abwechslungsreiche Reise ab.

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