Mit Flexibilität die Straßberger distanzieren

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 Der SV Weingarten (li. David Endres gegen Narciso Filho aus Laupheim) steht vor einem wichtigen Spiel im Tabellenkeller.
Der SV Weingarten (li. David Endres gegen Narciso Filho aus Laupheim) steht vor einem wichtigen Spiel im Tabellenkeller. (Foto: Christian Metz)
Christian Metz

Der SV Weingarten fährt am Sonntag zum TSV Straßberg. Ab 15 Uhr geht es darum, den Tabellenvorletzten der Fußball-Landesliga weiter zu distanzieren.

Der TSV Straßberg wartet seit dem ersten Saisonspiel auf den zweiten Sieg. Da hatten die Straßberger Aufsteiger Nusplingen mit 3:1 besiegt. In den acht Spielen danach holte der Aufsteiger von 2017 nur noch zwei Zähler. „Straßberg steht wohl nicht mehr so defensiv wie in den vergangenen Jahren“, sagt Nectad Fetic, der Trainer des SV Weingarten – und ist sich gleichzeitig nicht sicher, ob er dieser Information trauen kann. „Wir müssen auch Lösungen haben, wenn der Gegner tief steht.“ Das ist überhaupt Fetics Devise: „Wir dürfen uns nicht auf eine Spielweise festlegen. Mein Ziel ist es, dass meine Spieler flexibel auf unterschiedliche Situationen reagieren können – daran arbeiten wir.“

Die Weingartener waren am vergangenen Wochenende ohne Spiel – die Partie gegen die TSG Balingen II ist auf den Dezember verschoben worden. Ein freies verlängertes Wochenende hat ja durchaus etwas für sich – einen Nachteil wegen eines Verlusts des viel beschworenen Rhythmus sieht Fetic nicht: „Der Rhythmus hängt ja auch von dem ab, was im Training gemacht wird.“ Vor dem Wochenende hatte es der Coach allerdings noch bedauert, dass sein Team nicht die Gelegenheit hatte, die Mini-Erfolgsserie von sieben Punkten aus den letzten drei Spielen direkt fortzusetzen. Mittlerweile ist er fast froh: „Wir hatten mehrere leicht angeschlagene und kranke Spieler – Erkältungen, Magen-Darm-Geschichten“, erklärt Fetic. „Im Endeffekt wäre es gar nicht so einfach gewesen, eine Mannschaft zu stellen.“

Muntean-Einsatz noch unklar

Davon ist in dieser Woche nur ein einziger geblieben: Dumitru Muntean musste wegen einer Entzündung behandelt werden. Fetic hofft aber darauf, dass der Rumäne bis zum Spiel in Straßberg wieder fit ist: „Dann hätten wir den kompletten Kader zur Verfügung.“ Im Training macht der Coach eine positive Stimmung aus: „Die Spieler haben hervorragend gearbeitet – der schwache Start in die Saison hat doch einige sehr beschäftigt.“

Nach den jüngsten Erfolgen ist der ganz große Druck weg: Der SVW hat den Beweis der Ligatauglichkeit erbracht. Die Weingartener stehen aber immer noch auf dem drittletzten Platz. Jetzt kommen Spiele gegen Straßberg, Nusplingen und Ostrach – direkte Konkurrenz aus der Abstiegszone also. Fetic: „Da müssen wir punkten.“

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