Kreuzbergfriedhof soll parkähnlichen Eingangsbereich bekommen

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 Die Ansicht zeigt den ersten Entwurf zur Neugestaltung des Eingangsbereiches des Kreuzbergfriedhofes.
Die Ansicht zeigt den ersten Entwurf zur Neugestaltung des Eingangsbereiches des Kreuzbergfriedhofes. (Foto: Karte/Entwurf: Stadt Weingarten)

Die Stadt Weingarten treibt die Pläne für den Umbau des Eingangsbereiches des Kreuzbergfriedhofs weiter voran. So ist in der Sitzung des Technischen Ausschusses am Montagabend ein erster Planvorschlag vorgestellt worden. Dieser sieht vor, die bisherigen Parkplätze in den hinteren Bereich zu legen, um einen gemütlichen Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Bäume und Sitzgelegenheiten sollen für eine parkähnliche Atmosphäre sorgen und den gesamten Platz auflockern. Das kam im Grundsatz bei den abgeordneten Gemeinderäten gut an. Doch gab es auch Kritik.

So sorgte sich Bernd Junginger von den Freien Wählern, dass die Parkplätze im hinteren Bereich für einen toten Raum sorgen könnten, in dem es schwierig wäre, zu rangieren. Die sechs Parkplätze seien schlecht angeordnet und von außen nur schwer einsehbar. Das verstand auch Stadtplaner Jens Herbst, der entgegnete: „Uns wäre ein Ring auch lieber gewesen, aber die Liegenschaften machen das nicht möglich. In irgendeinen sauren Apfel muss man beißen.“ Zudem wies er darauf hin, dass der Entwurf aktuell noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit habe. „Da muss im Detail sicher noch überarbeitet werden“, räumte er ein.

Bürgermeister Alexander Geiger, der die Sitzung leitete, hob das primäre Ziel der Maßnahmen hervor. „Wir schauen, dass wir etwas Praktikables hinbekommen. Ziel war es aber ja auch, den Zugang zum Friedhof zu erleichtern“, sagte er. Und dafür hatte die Stadt, nach Beschluss des Gemeinderates im Februar dieses Jahres, extra das Grundstück der Friedhofstrasse 17 gekauft. Neben der räumlichen Auflockerung sowie der Verlegung der Parkplätze sollen im Übrigen einige Fahrradstellplätze geschaffen werden. Nach der Vorstellung des Entwurfes sowie der kurzen Diskussion beauftragte der Gemeinderat – bei zehn Ja-Stimmen und drei Enthaltungen – die Verwaltung, den Gestaltungsentwurf planerisch weiterzuentwickeln.

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