Körperwerk-Mitglieder spenden mehr als 13000 Euro

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Insgesamt 13359 Euro gehen an ein Projekt, das Straßenkinder in Bolivien unterstützt.
Insgesamt 13359 Euro gehen an ein Projekt, das Straßenkinder in Bolivien unterstützt. (Foto: Körperwerk)
Schwäbische Zeitung

Das Fitness-Unternehmen Körperwerk unterstützt eigenen Angaben zufolge seit einigen Jahren unter anderem das Projekt Arco Iris in La Paz/Bolivien. Laut Pressemitteilung kümmern sich dort rund 200 Mitarbeiter um die sogenannten „Wegwerfkinder“, die, von ihren Eltern ausgesetzt, schutzlos auf den Straßen der bolivianischen Hauptstadt leben und sich dort vor allem durch Kleinkriminalität ihr Überleben sichern. „Im Projekt Arco Iris finden diese Kinder Schutz vor Verfolgung und Gewalt sowie medizinische Hilfe im projekteigenen Krankenhaus und bekommen die Möglichkeit, eine Schul- und/oder eine Berufsausbildung zu absolvieren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Corona-Krise habe auch dieses Land in existentielle Not gebracht. Um trotz des Lockdowns, verbunden mit der Schließung des Studiobereichs, zu helfen, haben sich die Führungskräfte bei Körperwerk überlegt, die Senkung der Mehrwertsteuer nicht an die Mitglieder weiterzugeben, sondern dem Hilfsprojekt zur Verfügung zu stellen. „Wir haben alle unsere Mitglieder angeschrieben und wählen lassen, ob sie einen gesenkten Beitrag oder aber den Differenzbetrag für das Hilfsprojekt spenden wollen. Fast ausnahmslos alle haben der Spende zugestimmt“, so Kathrin Strenger, die das Marketing und die Mitgliederverwaltung im Körperwerk verantwortet. Für jedes einzelne Mitglied sei dies nur ein überschaubarer Betrag gewesen– am Ende stand jedoch die stattliche Summe von 13 359 Euro.

Pfarrer Josef M. Neuenhofer, der das Projekt 1994 gegründet hat, freut diese Spende außerordentlich: „Mit diesem Betrag können wir drei Vollzeitstellen in der Seelsorge oder im medizinischen Bereich finanzieren.“

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