Jubiläumsfahrt der Malteser fällt dem Virus zum Opfer

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 Im Dezember konnten Kristof Pallai (Bildmitte) vom SAMR Satu Mare und Norbert Scheffler (rechts) wichtige Trinknahrung an Erzse
Im Dezember konnten Kristof Pallai (Bildmitte) vom SAMR Satu Mare und Norbert Scheffler (rechts) wichtige Trinknahrung an Erzsebet Pap für ihren schwerkranken Sohn Csaba übergeben. (Foto: Malteser)
Schwäbische Zeitung

Angefangen hatte die Rumänienhilfe der Malteser laut Pressemitteilung im März 1990. „Wir haben uns damals mit zwei Lastwagen einem Hilfskonvoi unserer Diözesangliederung angeschlossen. Ein Lastwagen war voller Kleidung, der andere mit Lebensmittelpaketen geladen. Insgesamt bestand der Konvoi aus 19 Lastwagen und einem Begleitfahrzeug“, erinnert sich Scheffler. Nach zwei Tagen Fahrt seien sie spätnachts in Cluj-Napoca (Klausenburg) angekommen. „Dort hatten die Malteser aus München in einem Hotel ihren Stützpunkt eingerichtet. Von dort aus erfolgten dann die weiteren Instruktionen, wo wir unsere Hilfsgüter abladen durften.“ Bekanntestes Projekt der Malteser in den 90er-Jahren waren die Hilfen für die Psychiatrische Klinik in Beclean. Bis heute unterhalten sie freundschaftliche Beziehungen zur Klinik und statten ihr regelmäßige Besuche ab. Seinerzeit wurde mithilfe aus Oberschwaben für insgesamt 250 000 DM ein 28-Betten-Neubau zur Entlastung der räumlichen Situation der dortigen Patienten geschaffen. Seit 30 Jahren besteht auch die partnerschaftliche Beziehung zum Kloster Moldovita in den Karpaten und den Dörfern Moldovita und Vatra Moldovita. Die Partnerschaft mit ihren Kollegen vom SAMR in Satu Mare besteht mittlerweile sieben Jahre. (sz)

Eigentlich ist die Fahrt anlässlich des 30. Jahrestags der Malteser Rumänienhilfe schon geplant gewesen.

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Angefangen hatte die Rumänienhilfe der Malteser laut Pressemitteilung im März 1990. „Wir haben uns damals mit zwei Lastwagen einem Hilfskonvoi unserer Diözesangliederung angeschlossen. Ein Lastwagen war voller Kleidung, der andere mit Lebensmittelpaketen geladen. Insgesamt bestand der Konvoi aus 19 Lastwagen und einem Begleitfahrzeug“, erinnert sich Scheffler. Nach zwei Tagen Fahrt seien sie spätnachts in Cluj-Napoca (Klausenburg) angekommen. „Dort hatten die Malteser aus München in einem Hotel ihren Stützpunkt eingerichtet. Von dort aus erfolgten dann die weiteren Instruktionen, wo wir unsere Hilfsgüter abladen durften.“ Bekanntestes Projekt der Malteser in den 90er-Jahren waren die Hilfen für die Psychiatrische Klinik in Beclean. Bis heute unterhalten sie freundschaftliche Beziehungen zur Klinik und statten ihr regelmäßige Besuche ab. Seinerzeit wurde mithilfe aus Oberschwaben für insgesamt 250 000 DM ein 28-Betten-Neubau zur Entlastung der räumlichen Situation der dortigen Patienten geschaffen. Seit 30 Jahren besteht auch die partnerschaftliche Beziehung zum Kloster Moldovita in den Karpaten und den Dörfern Moldovita und Vatra Moldovita. Die Partnerschaft mit ihren Kollegen vom SAMR in Satu Mare besteht mittlerweile sieben Jahre. (sz)

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