Institut für Bildungsconsulting eröffnet

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Harald Sievers gratulierte im Namen des Landkreises. In der ersten Reihe (von links): Markus Ewald, Simon Blümcke, August Schul
Harald Sievers gratulierte im Namen des Landkreises. In der ersten Reihe (von links): Markus Ewald, Simon Blümcke, August Schuler, Petra Krebs und Werner Knapp. (Foto: Wolfgang Steinhübel)
Wolfgang Steinhübel

Am IfB-PHW wird künftig an folgenden Teilprojekten gearbeitet:

Didaktische Servicestelle Ernährungsbildung

Arbeitsstelle für Lernschwierigkeiten im Schriftsprachenerwerb

Regionale Diagnose- und Förderzentrale für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und für mathematisch interessierte und begabte Kinder

Professionalisierung von Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal

Kompetenzzentrum Medien

Noch zur Förderung steht folgendes Teilprojekt aus: Social Entrepreneurship Lab Oberschwaben (süb)

Im feierlichen Rahmen wurde an der PH Weingarten mit einer Kick-off Veranstaltung das regionale Institut für Bildungsconsulting (IfB-PHW) eröffnet. Mit diesem Projekt will die PH Weingarten einen bedeutenden Beitrag zum Transfer von Bildung und Wissen in die Gesellschaft leisten.

Das Institut finanziert sich durch die Förderinitiative „Innovative Hochschule“. Sie ist ein Bund-Länder Programm und mit bis zu 550 Millionen Euro für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre ausgestattet. In deutschlandweit 29 Projekten werden insbesondere kleine und mittelgroße Universitäten sowie Fachhochschulen gefördert, die ihr Profil im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer strategisch weiterentwickeln und umsetzen und dazu innovative Formen der Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auf- bzw. umbauen.

Am Institut werden zukünftig gemeinsam mit regionalen Partnern, wie etwa dem regionalen Bildungsbüro Ravensburg, dem Kreismedienzentrum und dem Gesundheitsamt des Landkreises Ravensburg, den Staatlichen Schulämtern Biberach und Markdorf, dem Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Laupheim, der Talschule Weingarten sowie dem Wirtschaftsmuseum Ravensburg, werden sogenannte Community-Based Research-Projekte (CBR) durchgeführt. CBR heißt, dass die Hochschule die Forschungsfragen für Projekte direkt von den externen Partnern bezieht, während die Ergebnisse in unterschiedlichen Formen wieder in die Gesellschaft einfließen. Die Arbeit gliedert sich in Teilprojekte aus den Bereichen Ernährung und Gesundheit, Medienkompetenz, Schriftsprachenerwerb, Lernförderung im Bereich Mathematik, Professionalisierung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Social Entrepreneurship.

Werner Knapp, Rektor der PH Weingarten, konnte zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft begrüßen, darunter die Landtagsabgeordneten Petra Krebs und August Schuler sowie Weingartens Bürgermeister Markus Ewald und seinen Ravensburger Kollegen Simon Blümcke. Er bezeichnete das Projekt als „einzigartigen Erfolg“ für die PH. „Es ist kein Zufall“, so Knapp weiter „seit Jahrzehnten wirken wir in die Region und stehen in einem regen Austausch“.

Landrat Harald Sievers gratulierte und sagte in Anlehnung an eine berühmte Schlagzeile „Wir sind innovative Hochschule“. Die Förderung fokussiere in besonderer Weise den ungewöhnlichen dreigeteilten Hochschulstandort der Region Ravensburg/Weingarten.

In einem Videogrußwort wünschte Ministerialdirektor Matthias Graf von Kielmansegg viel Erfolg und erhoffte sich von den Ergebnissen gute Beispiele um neue Wege der Kooperation zu erproben.

Ministerialdirektor Ulrich Steinbach kam direkt von der Nobelpreisträgertagung in Lindau. Er sagte in seinem Impulsvortrag: „Mit ihrem Projekt im Rahmen der ‚Innovativen Hochschule‘ adressiert die PH Weingarten – aufbauend auf ihren schon vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen – gesellschaftlich hochrelevante Bereiche, die vom bestehenden formalen Bildungsangebot nicht im notwendigen Maße abgedeckt werden. So können unsere Hochschulen Wissenstransfer vorantreiben und zur Seite der Gesellschaft stehen. Die PH Weingarten mischt sich ein, sucht Kooperationen aus, und macht sich zum Partner der Region.“

Projektleiterin Karin Schweizer stellte die einzelnen Teilprojekte vor, anschließend gab es die Möglichkeit, sich in den angrenzenden Räumen ausführlich über die einzelnen Projekte zu informieren. Den musikalischen Beitrag zur Feier lieferte das Duo „Die Stangenbohnenpartei.“

Am IfB-PHW wird künftig an folgenden Teilprojekten gearbeitet:

Didaktische Servicestelle Ernährungsbildung

Arbeitsstelle für Lernschwierigkeiten im Schriftsprachenerwerb

Regionale Diagnose- und Förderzentrale für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und für mathematisch interessierte und begabte Kinder

Professionalisierung von Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal

Kompetenzzentrum Medien

Noch zur Förderung steht folgendes Teilprojekt aus: Social Entrepreneurship Lab Oberschwaben (süb)

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