Handballjuniorinnen des TV Weingarten spielen stark gegen den Favoriten

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 Nike Meichle (am Boden) zeigte mit dem TV Weingarten ein gutes Spiel gegen den Favoriten TSG Ketsch.
Nike Meichle (am Boden) zeigte mit dem TV Weingarten ein gutes Spiel gegen den Favoriten TSG Ketsch. (Foto: Stephanie Zimmermann/privat)
Schwäbische Zeitung

Bereits beim Warmmachen war der Kampf Davids gegen Goliath zu erahnen, als am Sonntag die Nachwuchshandballerinnen des Bundesligisten Kurpfalz Bären der TSG Ketsch zu Gast in der Großsporthalle waren. Neben der körperlichen Übermacht kamen die Jungbärinnen mit der Toptorschützin der Liga und vielen weiteren BWOL-erfahrenen Kräften ins Schussental.

Der TVW investierte von Beginn an alle seine Kräfte in einem körperbetonten Spiel und ließ sich auch durch drei schnelle Tore von Top-Torjägerin Elena Winnewisser nach nicht einmal 7 Spielminuten nicht beirren. Durch den dritten Treffer der an diesem Tag blendend aufgelegten Miriam Borrmann zum 5:6 war der TVW gut im Spiel.

Wie so oft waren es für den Liganeuling aus dem Schussental Kleinigkeiten, die die erfahrenen Gäste ausnutzen und die in dieser Liga sofort bestraft werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis zur 20. Spielminute lag der TVW beim 8:12 noch voll auf Kurs. Drei Gegentore in der Schlussminute vor dem Pausenpfiff verfälschten dann eigentlich die gute Vorstellung der Einheimischen in Durchgang eins.

Nach der Pause entwickelte sich das Spiel ähnlich – wie gegen fast alle Topteams bisher. Der TVW wurde nimmermüde, das Ergebnis weiter in Grenzen zu halten und belohnte sich am Ende mit einem ordentlichen Resultat.

TVW hat Topspielerinnen im Griff

„Das Ergebnis geht in Ordnung“, so das Resümee des Trainers, „die Ketscherinnen haben in der Physis und in der Erfahrung deutlich Pluspunkte gehabt. Die beiden Topspielerinnen haben wir ordentlich im Griff gehabt. Meine Mannschaft hat dafür einmal mehr Handball mit Herz gespielt und wieder mal viel dazugelernt“.

Nach einer Woche Spielpause warten auf den TVW zwei weitere Heimspiele gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach (14. Dezember) sowie die HSG Freiburg (21. Dezember).

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