Durch die Harzer Bergwelt

 Gut zu Fuß: Der Schwäbische Albverein Weingarten.
Gut zu Fuß: Der Schwäbische Albverein Weingarten. (Foto: Verein)
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Der Schwäbische Albverein Weingarten wanderte in der zweiten Septemberwoche im Harz. Unsere Anreise unterbrachen wir in Fulda und besichtigten den Dom sowie die Schlossgärten. Gegen Abend erreichten wir unser Ziel in Blankenburg, das Gut Voigtländer.

Am Montag starteten wir die 12 km lange Etappe am Kloster Ilsenburg. Vom Kloster aus ging es am Nordrand des Harzes durch die Wälder auf dem Harzer Klosterwanderweg weiter in Richtung Drübeck. Dort besichtigten wir die Klosterkirche St. Vitus. Der Weg führte uns nun über Hasserode entlang der Gleise der Harzer Schmalspurbahn ins Stadtzentrum von Wernigerode – eine wunderschöne, sehenswerte Stadt.

Am Dienstag erlebten wir deutsche Geschichte auf dem Harzer Grenzweg von Braunlage nach Hohegeiß. Ausgangspunkt war ein großer gespaltener Findling, der die ehemalige Teilung Deutschlands symbolisiert. Auf dem Kolonnenweg erreichten wir einen ehemaligen Wachturm und ein Stück Grenzzaun. Nach der dortigen Mittagspause ging es bergauf und bergab bis nach Hohegeiß, wo uns der Bus wieder abholte.

Tags darauf brachte uns der Bus zunächst zum Hexentanzplatz oberhalb von Thale. Der Hexentanzplatz ist eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit auf einem Plateau oberhalb des Bodetals. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick über das nördliche Harzvorland. Von den Hexen verzaubert wanderten wir zunächst auf der Hochebene zum „Pfeils-Denkmal“ und stiegen dann über Serpentinen nach Treseburg hinunter. Unser Weg führte uns nun durch den sogenannten „Grand Canyon“, eines der spektakulärsten Täler des Harzes, das Bodetal. Bis zu 230 Meter steigen schroffe Felswände fast senkrecht auf und drücken die Bode in ein enges Flussbett. Der etwa zehn Kilometer lange Weg führte uns abseits von Straßen entlang der Bode nach Thale. Der letzte Abstieg hatte fast alpinen Charakter und nach nahezu 17 km waren die meisten froh, das Ziel erreicht zu haben.

Der letzte Wandertag führte uns ins Ilsetal. Wiederum von Ilsenburg aus starteten wir zu einer Rundtour mit botanischen und geologischen Highlights durch eines der schönsten Täler des Harzes. Aber auch das stark ausgeprägte Waldsterben zeigt sich hier. Nach rund 300 Höhenmetern kehrten wir in der Nationalpark-Gaststätte Plessenburg ein. Auf dem Rückweg passierten wir noch die markanten Felsformationen Paternosterklippe und den Ilsestein.

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