Die Roboterbiene im Kindergarten

Stolze Kindergarten-Kinder präsentieren gemeinsam mit ihren Erzieherinnen (rechts) ihre individuell gestalteten Roboter. Herr Dr
Stolze Kindergarten-Kinder präsentieren gemeinsam mit ihren Erzieherinnen (rechts) ihre individuell gestalteten Roboter. Herr Dr. Zieger und Frau Schlaf von E.P. Elektro-Projekt (links) freuen sich, dass sie den Kindergarten bei seinem zukunftsweisenden Projekt unterstützen können. (Foto: Martin Luther Kindergarten)
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Da der Kindergarten im Rahmen der bundesweiten Initiative "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert ist, nahmen die Erzieherinnen die Fragen der 25 Kinder im Projekt „Computer und Co. - wie funktionieren die eigentlich?“ gerne auf und bildeten sich dazu fort. Wie können Kinder ein so komplexes Thema verstehen? Ines Pink-Neuffer und Sabrina Neumohr, die im Kindergarten das Forscherprojekt leiten, gaben darauf eine einfache Antwort: Wir starten beim Programmieren. Denn ein Kind stellte fest: „Ohne Hilfe von uns, kann ein Roboter gar nichts.“

So war die Idee geboren, mit Robotern zu arbeiten. Jedes Kind bastelte seinen eigenen Roboter und alle überlegten gemeinsam, wie sie ihn zum Herumlaufen bringen könnten. Weil er keinen menschlichen Orientierungssinn hat, müssen die Kinder ihm Befehle geben, damit er weiß was er zu tun hat, wie z.B. geradeaus, abbiegen, rückwärts, usw… Nach einigem Üben mit den Papp-Robotern und durch eigenes Erleben, (Kinder spielen Roboter) kommen sie zu einem Ziel. Die kleinen Forscher wurden Experten von Schritt für Schritt Laufwegen (einzelnen Befehlsschritten). Würde das alles auch mit einem echten Roboter funktionieren?

Hier kommt die Roboterbiene "BeeBot" ins Spiel, die dem Kindergarten samt Zubehör vom langjährigen Forscherpaten, der Weingartener Firma E.P. Elektro-Projekt, bei dem Besuch in der Einrichtung geschenkt wurde. Nach der Begrüßung der Gäste mit einem Robotertanz öffneten die Kinder mit großer Freude die Geschenke und untersuchten den Inhalt. Gleich wurde die Roboterbiene über ihre Richtungstasten mit einem Programm auf den Weg gebracht. Auch die Forscherpaten durften sich als Programmierer versuchen und waren an den kniffligen Stellen für die Hilfe der jungen Programmierexperten dankbar. So kam der „BeeBot“ schnell ans Ziel. Abgerundet wurde der Forschernachmittag mit einem sehr leckeren Roboterpicknick im Garten des Kindergartens.

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