Cataraga-Sieg ist nur Ergebniskosmetik

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 Daniel Cataraga (rechts) setzte sich in der DRL gegen Adam Juretzko durch. Sein klarer 10:0-Punktsieg war gegen Germania Weing
Daniel Cataraga (rechts) setzte sich in der DRL gegen Adam Juretzko durch. Sein klarer 10:0-Punktsieg war gegen Germania Weingarten nicht mehr als ein Muster ohne Wert. (Foto: Archiv: hkb)
Manuel Schust

Die Kämpfe im Einzelnen (Nendingen zuerst genannt): 60 kg, F: Ghenadie Tulbea – Reineri Andreu 0:3 (PN 2:12); 130 kg, GR: Mykola Kuchmii – Oscar Pino 0:2 (PN 0:4); 63 kg, GR: Aleksey Masyk – Maxim Mamulat 2:0 (PS 6:2); 97 kg, F: Nicolai Ceban – Shamil Musaev 0:2 (PN 0:6); 67 kg, F: Andrej Perpelita – Alejandro Valdes 0:2 (PN 0:7); 87 kg, GR: Viorel Burduja – Jan Fischer 0:2 (PN 0:4); 67 kg, GR: Donior Islamov – Ionut Panait 1:0 (PS 2:0); 87 kg, F: Piotr Ianulov – Arsen Ali Musalaliev 0:1 (PN 1:1); 77 kg, F: Evgheni Nedealco – Magomed Kadimagomedov 0:4 (TU 1:14 nach sechs Minuten); 77 kg, GR: Daniel Cataraga – Adam Juretzko 3:0 (PS 10:0).

Der ASV Nendingen hat am Samstag in der Deutschen Ringerliga (DRL) beim SV Germania Weingarten klar 6:16 verloren. In der gut besuchten Mineralix Arena konnten die Tuttlinger Ringer nur drei der zehn Auseinandersetzungen für sich entscheiden. Beim dritten Kampftag innerhalb von sieben Tagen stand die Nendinger Niederlage bereits nach dem achten Kampf fest.

Dabei gerieten die ASV-Ringer gleich zu Beginn ins Hintertreffen. Für Weingarten sorgten zwei kubanische Sieggaranten für eine 5:0-Führung. In der Freistil-Klasse bis 60 Kilogramm hatte ASV-Trainer Ghenadie Tulbea im Kampf der Generationen keine Chance gegen den 20-jährigen Reineri Andreu. Der fast doppelt so alte Moldawier musste eine deutliche 2:12-Punktniederlage gegen den U 23-Weltmeister von 2017 einstecken. Beim Aufeinandertreffen der Schwergewichte (130 kg, GR) war Mykola Kuchmii lange Zeit ein zäher Gegner für Oscar Pino. Doch nach langem Beharken setzte sich Weingartens Kubaner nach Punkten (4:0) durch.

Anschließend gelang es Aleksey Masyk (63 kg, GR), den ersten ASV-Sieg einzufahren. Er und sein Gegner Maxim Mamulat neutralisierten sich zunächst gegenseitig. Dann übernahm der Ukrainer die Kontrolle, schickte seinen Widersacher zweimal zu Boden und siegte nach Punkten 6:2. Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgebern, die Führung durch Punktsiege von Shamil Musaev (97 kg, F) und Alejandro Valdes (67 kg, F) über Nicolai Ceban beziehungsweise Andrej Perpelita auf 9:2 auszubauen.

Nach der Pause folgten zwei verbissen geführte Kämpfe: Zunächst war der 32-jährige Jan Fischer (87 kg, GR) für Weingarten über ASV-Ringer Viorel Burduja erfolgreich. Danach gelang es Donior Islamov (67 kg, GR), sich gegen Ionut Panait durchzusetzen. Weingartens Rumäne musste nach der Halbzeit mit einem dicken Verband am Kopf kämpfen und verlor nach nur einer Zweierwertung. Als Nendingens Piotr Ianulov (87 kg, F) gegen Arsen-Ali Musalaliev unterlag, war die Niederlage beim Stand von 3:12 besiegelt.

ASV-Ringer Evgheni Nedealco (77 kg, F) war gegen den russischen Meister von 2017, Magomed Kadimagomedov, chancenlos und verlor technisch unterlegen 1:16. Daniel Cataraga (77 kg, GR) gelang zum Abschluss wenigstens noch ein Sieg für Nendingen. Gegen den 47-jährigen Ringer-Routinier Adam Juretzko ließ er keinen Zweifel aufkommen, wer der überlegene Ringer ist. Cataraga schob seinen Gegner mehrfach nach Belieben von der Matte. Der deutliche Punktsieg (10:0) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Angesichts einiger Ausfälle wie von Aleksander Shyshman müsse man mit dem Ergebnis zufrieden sein, kommentierte der Geschäftsführer der ASV Nendingen GmbH, Markus Scheu.

Die Kämpfe im Einzelnen (Nendingen zuerst genannt): 60 kg, F: Ghenadie Tulbea – Reineri Andreu 0:3 (PN 2:12); 130 kg, GR: Mykola Kuchmii – Oscar Pino 0:2 (PN 0:4); 63 kg, GR: Aleksey Masyk – Maxim Mamulat 2:0 (PS 6:2); 97 kg, F: Nicolai Ceban – Shamil Musaev 0:2 (PN 0:6); 67 kg, F: Andrej Perpelita – Alejandro Valdes 0:2 (PN 0:7); 87 kg, GR: Viorel Burduja – Jan Fischer 0:2 (PN 0:4); 67 kg, GR: Donior Islamov – Ionut Panait 1:0 (PS 2:0); 87 kg, F: Piotr Ianulov – Arsen Ali Musalaliev 0:1 (PN 1:1); 77 kg, F: Evgheni Nedealco – Magomed Kadimagomedov 0:4 (TU 1:14 nach sechs Minuten); 77 kg, GR: Daniel Cataraga – Adam Juretzko 3:0 (PS 10:0).

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