Bunte Kinderwünsche zur Weihnachtszeit

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 Ravensburger Schüler schmückten mit ihren Wunschsternen den Weihnachtsbaum beim Katzenlieselesturm in der Ravensburger Oberstad
Ravensburger Schüler schmückten mit ihren Wunschsternen den Weihnachtsbaum beim Katzenlieselesturm in der Ravensburger Oberstadt. (Foto: Kinderstiftung RV)
Schwäbische Zeitung

Ganz persönliche Kinderwünsche auf bunten Holzsternen schmücken jetzt wieder bis in den Januar hinein zwei städtische Weihnachtsbäume. Der eine ist auf dem Münsterplatz in Weingarten zu bewundern, der andere beim Katzenlieselesturm in der Ravensburger Oberstadt. Mehr als 300 Schüler – 110 aus der Schussentalschule und der Talschule in Weingarten sowie 209 aus der Ravensburger Grundschule Neuwiesen und der Gemeinschaftsschule Ravensburg Standort Süd – haben die Sterne im Unterricht selbst bemalt und beklebt, mit einem persönlichen immateriellen Wunsch versehen und an die Weihnachtsbäume in den beiden Städten gehängt, so eine Pressemitteilung der Kinderstiftung Ravensburg.

Damit die Bäume auch an ihren Spitzen geschmückt werden konnten, kamen in Weingarten mit Unterstützung durch den dortigen Baubetriebshof sowie in Ravensburg mit Unterstützung durch die Technischen Werke Schussental (TWS) Hubsteiger mit Körben zum Einsatz. Geduldig und voll Begeisterung warteten die Kinder, bis sie selbst in die Höhe schweben und ihre Sterne in luftiger Höhe aufhängen durften, heißt es weiter in dem Schreiben.

„Kinderwünsche sollten nachdenklich stimmen“

Sehr oft ist auf den Kindersternen der Wunsch nach Frieden zu lesen. Aber auch „Glück für alle Menschen“, eine „saubere Umwelt“, „viele Freunde“, „Gesundheit“ und „Zusammen sein“ wünschen sich die Sternekinder. Einige der Holzsterne tragen Wünsche in englischer Sprache, darunter Bitten wie „No War (keinen Krieg)“, „Don’t Kill Animals (tötet keine Tiere)“ oder „Less Rubbish (weniger Müll). „All diese Kinderwünsche sollten uns eigentlich sehr nachdenklich stimmen“, meinte eine Passantin laut des Pressetextes. „Die Schüler hatten die Gelegenheit, ihre eigenen Wünsche zu definieren, und sie erlebten gemeinsam, wie wichtig auch immaterielle Wünsche sind“, wird eine Lehrerin zitiert. In Weingarten begrüßte Oberbürgermeister Markus Ewald die Sternenkinder vor Ort und bedankte sich für das Engagement.

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