Budapest gewinnt den Nessenreben-Cup

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 Im Finale des Nessenreben-Cups trafen Bregenz (rechts der österreichische Nationalspieler Tobias Grabher) und Budapest (links
Im Finale des Nessenreben-Cups trafen Bregenz (rechts der österreichische Nationalspieler Tobias Grabher) und Budapest (links Karoly Peteri, Mitte Zoltan Major) aufeinander. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

In einem hochklassigen Finale hat der Turnierfavorit Sportliget SE Budapest den 12. Internationalen Nessenreben-Cup gewonnen. Das Endspiel im Weingartener Freibad gewannen die Ungarn mit 8:4 gegen Pelikan Bregenz/Dornbirn. Der Ausrichter SSV Weingarten überraschte mit einer starken Platzierung.

Hochzufrieden zeigen sich die Wasserballer des SSV Weingarten um Peter Maier, Christoph Ruderer und Tobias Stöhr mit der bereits zwölften Auflage des Nessenrebencups. Traumhaftes Wetter und eine tolle Kulisse bilden den Rahmen für 60 Wasserballspiele im Freibad Weingarten. Im Turnierverlauf kam es zum erwarteten Duell der Ungarn gegen die Österreicher. Budapest setzte sich in der Vorrunde souverän gegen Passau, Bielefeld und Sömmerda/Gera durch. Die Vorarlberger erreichten ungeschlagen die Zwischenrunde.

Während die Budapester im Halbfinale mit 7:2 gegen Hannover sicher ins Finale einzogen, war das zweite Halbfinale umkämpft. Bregenz setzte sich letztlich mit 5:4 gegen Kreuzlingen durch. Im Finale zogen die durch den deutschen U18-Nationalspieler Kende John vom Bundesligisten SSV Esslingen verstärkten Budapester erst zum Ende der Partie davon und sicherten sich mit 8:4 den Turniersieg.

Eine große Überraschung gelang dem SSV Weingarten. Angeführt von einem überragenden Karoly Peteri, der sowohl für die Gastgeber als auch für seinen ehemaligen Klub aus Budapest ins Wasser sprang, verlor der SSV in der Vorrunde gegen Bregenz nur mit 2:5. Dank eines 5:4-Siegs gegen Stuttgart erreichte Weingarten das Spiel um Platz fünf. Die Partie gegen den Zweitligisten VfL Friedberg hielt Weingarten lange offen und gewann schließlich mit 6:4 – Platz fünf ist für den SSV das beste Ergebnis beim Heimturnier.

Das Jugendturnier gewann der WV Darmstadt, den Sieg bei den Damen sicherten sich die Donaunymphen Wien.

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