Wohnen+ Wangen rüstet sich für die Zukunft

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Der neue Vorstand von Wohnen+ (von links): Andreas Skibicki, Ulrike Tröbst, Christine Bretzel und Franz Passler.
Der neue Vorstand von Wohnen+ (von links): Andreas Skibicki, Ulrike Tröbst, Christine Bretzel und Franz Passler. (Foto: Wohnen+)
Schwäbische Zeitung

Bei der Mitgliederversammlung von Wohnen+ Wangen sind die Weichen für die weitere Zukunft gestellt worden. Das teilt der Verein mit.

Während es auf der Baustelle der Wohngenossenschaft weiter voran geht, wurden demnach im Dorfgemeinschaftshaus in Deuchelried neue Köpfe für Vorstand und Aufsichtsrat gewählt. Zu den beiden amtierenden Vorständen, Christine Bretzel und Ulrike Tröbst, wählten die gut 60 anwesenden Genossen Franz Passler und Andreas Skibicki in den Vorstand.

Im Aufsichtsrat galt es einen Nachfolger für Gisela Stetter zu finden, die nach vielen intensiven Jahren ihren Posten zur Verfügung stellte und sich auf andere Bereiche innerhalb der Genossenschaft konzentrieren wird. Die Versammlung wählte Daniel Köhler, der zusammen mit Eva Wonneberger und Markus Schmitz ab sofort den Aufsichtsrat bildet.

In den Berichten der Verantwortlichen, wurde schnell klar, dass auch Wohnen+ mit den Folgen von Corona zu kämpfen hatte und immer noch hat. Mitgliederversammlung, Stammtische, Aktiven- und größere Bewohnertreffen, all das konnte nicht in gewohnter Form stattfinden. Doch wie schon so oft in der Geschichte von Wohnen+ hätten es die Genossen mit viel Kreativität und Durchhaltevermögen geschafft,neue Wege zu finden, damit alle am Ball bleiben konnten und Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden, so der Pressebericht weiter.

So steht zum Beispiel mit der „Zukunftsspinnerei“ ein weiteres Projekt in den Startlöchern, mit dem sich die Mitgliederversammlung an diesem Abend beschäftigt hat. Nahezu einstimmig, begrüßten die Anwesenden die Bewerbung für den Kauf des Nachbargrundstücks Spinnereigarten, und gaben grünes Licht für Kauf und Bau.

Wohnen+ plant laut des Presseberichts , neben kleineren Wohneinheiten in den Obergeschossen, eine Mischnutzung im Erdgeschoss, welche die Genossenschaft dem Quartier gegenüber weiter öffnen soll. So sind flexibel gestaltbare Flächen vorgesehen, die für kreative und soziale Nutzung geeignet sein werden. Das Konzept soll in einem runden Tisch unter Einbeziehung der Nachbarn, Interessenten und der Stadt detailliert werden.

Nach positiven Rückmeldungen aus Politik und Stadtverwaltung hoffen die Genossen, dass sie den Zuschlag erhalten werden.

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