Wenn die MTGler auf den Tischen turnen

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Claudia Bischofberger

Volles Haus und gute Stimmung. Faschingsherz, was willst Du mehr? Ob Heidi, Wickie oder Jim Knopf – die „Ulrichsmänner“ erweckten beim MTG-Ball die Stars der Kindheit zu neuem Leben.

Fröhlich summten Biene Maja und ihr Willi über die Bühne der Stadthalle, während „Karel Gott“ das unvergessliche Titellied zur Serie sang. Zwar feierte Barbie heuer schon ihren 60. Geburtstag, doch ihr treuer Freund Ken wird nicht müde, sie zum Feiern auszuführen: „Come on Barbie, let’s go Party!“

Dieser gelungene Auftakt machte Lust auf mehr. Was Hausfrauen so alles an Bewegung drauf haben, zeigte die Damengruppe „Schwitz und Schwätz“. Diese ließen bei Joe Cockers „You can leave your hat on“ ausnahmsweise mal nicht die Hüllen fallen, sondern sie zogen ihre Schürzen an und stülpten sich die Gummihandschuhe über die Hände. Und dann legten sie mit „We will rock You“ und „Thriller“ eine absolut reine Tanzeinlage hin. Ganz nach Hausfrauenart eben.

Flick-Flack, Salto und halsbrecherische Pyramiden: Den jungen Indianern, Männern des Vereins, reichte allein das Kriegsbeil auszugraben nicht. Sie fuhren schweres Gerät auf die Bühne: Pferd, Barren und Ringe in schwindelnder Höhe. Ja sogar auf den Tischen turnten die einen an den Holzstangen, während diese von anderen gehalten wurden. Das Publikum konnte nur staunen über solch vollendete Akrobatik.

Ein fulminantes Finale des Programms, doch noch längst nicht des Abends. Die Gruppe „Supreme“ aus Österreich sorgte dafür, dass die Tanzfläche vom ersten bis zum letzten Takt ihrer stimmungsvollen Lieder komplett gefüllt war.

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