Wangener veröffenlicht einen Allgäu-Krimi

Wolfgang Heinl
Wolfgang Heinl (Foto: Gmeiner-Verlag)
Schwäbische Zeitung

Mit „Allgäuer Höhenrausch“ gibt der Wangener Autor Wolfgang Heinl sein Krimidebüt im Gmeiner-Verlag. Darin bildet das Voralpengebiet der Region Allgäu-Bodensee den Hauptschauplatz der Ereignisse, heißt es in der Pressemitteilung.

Im Fokus steht der Bau eines Stausees, wo zugleich auch das höchstgelegene Sporthotel entstehen soll. Ein drei jahrzehntelanger Streit zwischen Bauunternehmer, beteiligten Baukonzernen und Öko-Aktivisten legt das Projekt vorübergehend auf Eis, wird schlussendlich aber trotzdem realisiert. Als eine Leiche auftaucht, beginnt Kommissar Guntram Glattlinger im dortigen Umfeld zu ermitteln. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, aber auch dieser scheint einige gefährliche Widersacher zu haben. Gekonnt bette der Autor die beeindruckende Voralpenidylle in einen packenden Plot ein und zeige auf, welchen Schaden die Gier nach Profit in der Natur anrichtet, heißt es weiter.

Wolfgang Heinl, Jahrgang 1967, verschlug es in den ersten Lebensjahren von einem Augsburger Industrieviertel ins Allgäu. Beruflich betätigte sich der gelernte Installateur über 15 Jahre als selbstständiger Fachredakteur für Gebäude- und Energietechnik. Mit der täglichen Textarbeit entwickelte sich die Idee zu einem ersten Roman über ein aberwitziges Bauprojekt, einen großspurigen Bauunternehmer, seinen Öko-Widersacher – und um einen Hauptkommissar, der den Protagonisten fast drei Jahrzehnte wie ein Phantom verfolgt. Seine Freizeit verbringt Heinl gern in der Natur, hört Heavy Metal und hat eine Vorliebe für Dosenbier.

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