Wangener Vereine sorgen sich um ihre Projekte in Uganda

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 Die Hilfe aus Deutschland wird in Uganda dringend benötigt. Es gilt als eines der ärmsten Länder der Welt.
Die Hilfe aus Deutschland wird in Uganda dringend benötigt. Es gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. (Foto: Awamu)
Redaktionssekretariat

Covid-19-Lage in Uganda

Covid-19 hat spätestens Mitte März 2020 Uganda erreicht. Schon vier Tage vor der offiziellen Bestätigung, am 18. März, schlossen Pubs und Kultstätten. Hochzeiten, Musikshows, Kundgebungen und anderes wurde ausgesetzt. Auch die Schulen mussten ihren Betrieb zu dieser Zeit einstellen. In der Folge sind die (offiziellen) Zahlen zunächst zwar stetig und überschaubar, seit August aber stärker angestiegen. In Uganda leben mehr als 42 Millionen Menschen, 35 Prozent davon unter der Armutsgrenze. Mit 3667 Infizierten und 41 Toten (Stand: 7. September) ist die Zahl der Betroffenen angegeben. Allerdings wird, so Emmanuel Musoke aus Masaka, Projektpartner des Wangener Vereins „Awamu – Zusammen für Uganda“, aus Kostengründen nur sehr zurückhaltend getestet. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, hat das Land laut eines Unicef-Berichts von einige der strengsten Ausgangsregeln Afrikas verhängt. Schulen, Universitäten und fast alle Restaurants und Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Die Landesgrenzen sind dicht, Busse fahren nicht mehr. Nachts darf man die Häuser nicht mehr verlassen. „Die meisten Schüler, die das Online-Lernen gerne nutzen würden, haben sehr beschränkte Möglichkeiten“, schreibt Pfarrer Francis Lubega, Projektpartner der RNG-Uganda-AG. Es fehle an digitalen Geräten, Geld für den Online-Unterricht oder auch generell an der Stromversorgung. „Armut macht ja alles schwierig“, schreibt Pfarrer Lubega. (swe)

In dem afrikanischen Land gibt viele coronabedingte Probleme. So stehen 4000 Schulen vor dem Ruin und die Suizidrate steigt.

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Covid-19-Lage in Uganda

Covid-19 hat spätestens Mitte März 2020 Uganda erreicht. Schon vier Tage vor der offiziellen Bestätigung, am 18. März, schlossen Pubs und Kultstätten. Hochzeiten, Musikshows, Kundgebungen und anderes wurde ausgesetzt. Auch die Schulen mussten ihren Betrieb zu dieser Zeit einstellen. In der Folge sind die (offiziellen) Zahlen zunächst zwar stetig und überschaubar, seit August aber stärker angestiegen. In Uganda leben mehr als 42 Millionen Menschen, 35 Prozent davon unter der Armutsgrenze. Mit 3667 Infizierten und 41 Toten (Stand: 7. September) ist die Zahl der Betroffenen angegeben. Allerdings wird, so Emmanuel Musoke aus Masaka, Projektpartner des Wangener Vereins „Awamu – Zusammen für Uganda“, aus Kostengründen nur sehr zurückhaltend getestet. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, hat das Land laut eines Unicef-Berichts von einige der strengsten Ausgangsregeln Afrikas verhängt. Schulen, Universitäten und fast alle Restaurants und Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Die Landesgrenzen sind dicht, Busse fahren nicht mehr. Nachts darf man die Häuser nicht mehr verlassen. „Die meisten Schüler, die das Online-Lernen gerne nutzen würden, haben sehr beschränkte Möglichkeiten“, schreibt Pfarrer Francis Lubega, Projektpartner der RNG-Uganda-AG. Es fehle an digitalen Geräten, Geld für den Online-Unterricht oder auch generell an der Stromversorgung. „Armut macht ja alles schwierig“, schreibt Pfarrer Lubega. (swe)

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