Wangener „Rebellen“ demonstrieren in Berlin

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Schwäbische Zeitung

Etwa zwei Dutzend Jugendliche und paar ältere Menschen aus Wangen und Umgebung sind nach Berlin gereist, um dort an den Aktionen friedlichen zivilen Ungehorsams teilzunehmen, die am 7. Oktober in der Hauptstadt stattfinden. Die Mitglieder der Wangener Gruppe von „Extinction Rebellion“ sind laut Mitteilung mit der Bahn nach Berlin gefahren, haben dort im Camp der Demonstranten übernachtet und werden sich an den vielfältigen Kundgebungen und Aktionen beteiligen.

Aus Kempten war am Donnerstag mit Patricia Jackisch ein Mitglied von „Extinction Rebellion“ ins Jugendzentrum Tonne gekommen, um alle am Thema Interessierten und insbesondere die Teilnehmer der Berlinfahrt auf diesen Aktionstag vorzubereiten. „Extinction Rebellion“ sei aus der Bewegung „Fridays for Future“ hervorgegangen und wolle mit Aktionen wie in Berlin auf die Notwendigkeit sofortigen Handelns gegen das Artensterben und den Klimawandel aufmerksam machen, heißt es in der Mitteilung der Wangener Gruppe weiter.

Patricia Jackisch habe den absoluten Vorrang der Friedfertigkeit betont. Alle seien sich einig gewesen, dass es nicht nur das Recht jugendlicher Demonstranten sei, ihren Befürchtungen über Umweltzerstörung und Artensterben lautstark Ausdruck zu verleihen, sondern auch mit Aktionen zivilen Ungehorsams auf die Notwendigkeit sofortigen Handelns hinzuweisen.

Von ihren Erlebnissen in Berlin werden die Teilnehmer aus Wangen und Umgebung Mitte Oktober bei einer öffentlichen Versammlung berichten, bei der auch die wissenschaftlichen Grundlagen der neuen Jugendbewegung erläutert werden sollen.

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