Wangener Polizei moniert bei Kontrollen das Verhalten von 26 Radlern

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 Die Polizei hat in der Region Wangen schwerpunktmäßig Radler kontrolliert.
Die Polizei hat in der Region Wangen schwerpunktmäßig Radler kontrolliert. (Foto: Arne Dedert)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am Dienstag Radfahrer in den Blick genommen. In Wangen stellte sie Verkehrsverstöße bei mehr als der Hälfte der „Pedalritter“ fest, wie aus einer Mitteilung der Beamten hervorgeht.

Demnach kontrollierte das Polizeirevier Wangen zwischen 7 und 13 Uhr nicht nur in Wangen, sondern auch in Kißlegg und Isny. Dabei wurden auch radelnde Schüler einbezogen. Hintergrund der Aktion sind steigende Fallzahlen bei Unfällen mit Fahrrad- und Pedelecfahrern, so die Polizei.

Bei den Kontrollen wurde das Hauptaugenmerk auf folgende Verstöße gelegt: freihändiges Fahren, Rechtsfahrgebot, verbotswidrige Benutzung der Fahrbahn oder des Gehwegs, Nichtbeachten der Vorfahrt, Missachtung des Rotlichts, Fehler beim Abbiegen und der technischer Zustand des Fahrrads, wie etwa funktionstüchtige Bremsen oder Licht.

Trotz guten Wetters waren nur wenige Fahrradfahrer unterwegs, konstatieren die Beamten. So wurden in Isny acht Radler kontrolliert, jedoch keine Verstöße festgestellt. In Kißlegg waren es zehn, von denen einer wegen freihändigen Fahrens verwarnt wurde.

Im Wangener Stadtgebiet hingegen wurden 46 Fahrradfahrer kontrolliert, 26 von ihnen wegen verbotswidrigen Fahrens auf dem Gehweg sowie Fahrens in der Fußgängerzone verwarnt. Zusätzlich wurden an allen Kontrollorten etliche mündliche Verwarnungen, insbesondere gegenüber Minderjährigen, ausgesprochen.

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