Wangener Neujahrsempfang kommt diesmal digital ins Haus

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 Die Mitglieder des Schmalfilm- und Videoclubs Peter Hutter, Bruno Schiebel und Walter Gesierich – hier beim Dreh im Erba-Baumwo
Die Mitglieder des Schmalfilm- und Videoclubs Peter Hutter, Bruno Schiebel und Walter Gesierich – hier beim Dreh im Erba-Baumwolllager – haben gemeinsam mit dem Videografen Steffen Oesterle einen Film mit OB Michael Lang zu Neujahr aufgenommen. Kultur- und Sportamtsleiter Hermann Spang assistierte dabei. (Foto: Stadt Wangen/Susanne Müller)
Schwäbische Zeitung

Statt des Berichts zum Neujahrsempfang veröffentlicht die SZ am 2. Januar an gleicher Stelle einen offenen Brief von OB Michael Lang an die Bürgerinnen und Bürger.

Der Neujahrsempfang auf dem Wangener Marktplatz kann am 1. Januar nicht stattfinden. Stattdessen wird es vom Neujahrstag an einen Film auf der Internetseite der Stadt (www.wangen.de) geben, den Mitglieder des Schmalfilm- und Videoclubs gemeinsam mit dem Foto- und Videografen Steffen Oesterle gedreht haben, teilt die Stadt mit.

Oberbürgermeister Michael Lang wird demnach bei einer Ansprache zum Neuen Jahr auf dem Marktplatz zu sehen sein. Er blickt zurück auf die vergangenen Monate und nimmt dann die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf einen virtuellen Rundgang zu markanten Punkten in der Kernstadt. Er erzählt in der neuen Halle im ehemaligen Baumwolllager und auf dem Dach der Neuen Spinnerei von den Veränderungen, die es in der Erba und im Auwiesenareal 2020 gegeben hat und im kommenden Jahr geben wird. Die Filmer lassen dabei die Kameras schweifen und binden auch Drohnenbilder von Bauherr Wolfgang Forster ein.

Vor und im Neubau der Johann-Andreas-Rauch-Realschule berichtet OB Michael Lang von den Fortschritten bei der Sanierung dieser Schule, die laut Mitteilung sinnbildlich für die dauerhafte und schrittweise Neubau- und Sanierungstätigkeit der Stadt im Bereich Kindergärten und Schulen steht. Aus dem obersten Stockwerk des neuen Anbaus würden sich Blickbeziehungen zur Wangener Altstadt und über den Kunstrasenplatz hinweg auf die Brücke Bad Briel über die Obere Argen bis hin zum Krankenhaus eröffnen. All diese Punkte stünden für Themen der Stadtentwicklung der vergangenen Monate und im Neuen Jahr.

Kein Neujahrsempfang ohne Musik: Das gilt auch 2021 für die digitale Ausgabe, teilt die Stadt weiter mit. In der Neuen Spinnerei hat vor Wochen, als es noch möglich war, der Chor La Cantoria unter der Leitung von Christian Feichtmair mit Klavierbegleitung durch Norbert Schuh (beide Lehrer am Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu) eine Aufnahme von Mark Burrows „O Lux Beatissima“ erstellt. Sie verkürzt den Zuschauern die Zeit, während Lang die Perspektive wechselt vom Eingang der Neuen Spinnerei aufs Dach.

Den musikalischen Ausklang übernehmen die Musiker Georg Enderwitz, Tobias Zinser und Hermann Ulmschneider. Sie spielen die Ouvertüre und die Hornpipe aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Mit diesem Auftritt ist auch das erste Konzert aus dem ehemaligen Baumwolllager zu hören und zu sehen. In Szene gesetzt werden alle Akteure von Steffen Oesterle und den Mitgliedern des Schmalfilm- und Videoclubs Peter Hutter, Bruno Schiebel, Walter Gesierich. Sie drehten die meisten Bilder für den Film vor Weihnachten.

Statt des Berichts zum Neujahrsempfang veröffentlicht die SZ am 2. Januar an gleicher Stelle einen offenen Brief von OB Michael Lang an die Bürgerinnen und Bürger.

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