Wangener Kino: „Weiße Wand“ zeigt am 16./17. März „Ama-San“

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 Einer jahrtausende alten Tradition folgend, tauchen auf der japanischen Halbinsel Ise-Shima immer noch Frauen mit weißen, kunst
Einer jahrtausende alten Tradition folgend, tauchen auf der japanischen Halbinsel Ise-Shima immer noch Frauen mit weißen, kunstvoll gebundenen Kopfbedeckungen ohne künstlichen Sauerstoff auf den Meeresgrund. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Der Verein „Weiße Wand“ ziegt am Montag, 16. März, und am Dienstag, 17. März, jeweils um 20.15 Uhr den japanisch-portugiesischen Film „Ama-San“ im japanischen Original mit Untertiteln. Zum Inhalt: Einer jahrtausende alten Tradition folgend, tauchen auf der japanischen Halbinsel Ise-Shima immer noch Frauen mit weißen, kunstvoll gebundenen Kopfbedeckungen ohne künstlichen Sauerstoff auf den Meeresgrund, um dort Abalone, Seeigel, Muscheln und andere Meeresfrüchte zu sammeln. Die portugiesische Filmemacherin Cláudia Varejão folgt geduldig dem Alltag dreier Taucherinnen: Mayumi, Masumi und Matsumi. Jede dieser drei „Frauen des Meeres“ (Ama-San) repräsentiert eine andere Generation – die jüngste und die älteste sind mehr als vier Jahrzehnte auseinander – und ihre Performance zeigt die Unterschiede in der Art und Weise auf, wie sie tauchen. Ohne erläuternde Kommentare und Interviews zeigt Varejão das Leben der Frauen zu Hause, mit den Kindern, die Männer sind abwesend. Foto: Veranstalter

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