Vier Niederwangener kehren mit vielen Eindrücken aus Berlin zurück

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Vier Niederwangener kehren mit vielen Eindrücken aus Berlin zurück
Schwäbische Zeitung

(sz) - Obwohl sie bei der Preisverleihung der „Goldenen Göre“ des Kinderhilfswerkes nicht gewonnen hatten, sind Simone Baiz, Daniel Kleimaier, Thomas Reichmann und Andreas Waldow dennoch als Gewinner aus Berlin zurückgekehrt. Mit ihrem Projekt „Low Alc/Max Fun“ haben die vier Niederwangener auch in der Hauptstadt für Furore gesorgt.

Die Nominierung für die „Goldene Göre“ war natürlich etwas ganz Besonderes. Aus mehr als 100 Vereins-Projekten wurden vier ausgewählt. Thema dieses Jahr war „Kinder brauchen Freunde“. Bei „Low Alc / Max Fun“ geht es nicht nur um Freunde, sondern auch um Vorbilder und deren Wirkung. Eine schwere Aufgabe für die Jury. Letztendlich hat das Thema Freundschaft doch Vorrang vor Aufklärung bekommen, und das Projekt „Radijojo Media Sommercamp“ den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis geholt. Für den Niederwangener Verein blieb der vierte Platz, mit Aussicht auf den Förderpreis.

Aber die Reise nach Berlin hat sich für Simone Baiz, Daniel Kleimaier, Thomas Reichmann und Andreas Waldow dennoch gelohnt. Mit Hilfe des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff durften die vier nicht nur eine Führung im Reichstag genießen, sie konnten auch ins Kanzleramt, um die Arbeitsumgebung der Kanzlerin zu erkunden. Zudem gab es die Chance, eine internationale Bühne wie den Friedrichstadt-Palast als Insider kennenzulernen. Dort fand die Spielshow zur Verleihung der „Goldenen Göre“ statt. Gemeinsam mit Berlins Oberbürgermeister Wowereit, Moderator Cherno Jobatey und vielen anderen Bekannten aus Politik und Fernsehen wurde um Geld für eine wichtige soziale Einrichtung gespielt.

Mit dem Team von „Low Alc / Max Fun“ und prominenten Helfern konnten 3000 Euro erspielt werden. Das Geld geht an die „Kindernöte Köln“, um ihr Projekt noch erfolgreicher zu gestalten.

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