Verbindliche Grundschulempfehlung: Auch Wangener Realschulrektor möchte sie zurück

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 Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung berichtet auch die Wangener Realschule von mehr leistungsschwachen Schü
Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung berichtet auch die Wangener Realschule von mehr leistungsschwachen Schülern in der Orientierungsphase. (Foto: Arc- Treffler, Bernd)
Schwäbische Zeitung

Nach der Grundschule stellt sich für die Eltern die Frage, auf welche weiterführende Schule sie ihr Kind schicken. Seit 2012/13 ist die Grundschulempfehlung nicht mehr verbindlich, das heißt, die Eltern haben bei der Entscheidung das letzte Wort.

Seit dem Schuljahr 2018/19 muss die Grundschulempfehlung aber der weiterführenden Schule vorgelegt werden.

Laut Kultusministerin Susanne Eisenmann hatte etwa jedes neunte Kind, das zum Schuljahr 2019/20 von der Grundschule auf das Gymnasium wechselte, dafür nicht die entsprechende Empfehlung. Ein Prozent hatten demnach nur eine Empfehlung für die Werkreal- oder Hauptschule. Zehn Prozent kamen mit einer Empfehlung für die Realschule aufs Gymnasium.

Viel stärker macht sich der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung bei den Realschulen bemerkbar, hier hatten nur 57 Prozent die entsprechende Empfehlung. Der Rest teilte sich etwa zur Hälfte in Empfehlungen für die Werkrealschule beziehungsweise das Gymnasium auf.

Heiko Kloos berichtet von überforderten Schülern in der Orientierungsphase. Das könnte für diese Leistungsschwächeren zum Problem werden.

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Nach der Grundschule stellt sich für die Eltern die Frage, auf welche weiterführende Schule sie ihr Kind schicken. Seit 2012/13 ist die Grundschulempfehlung nicht mehr verbindlich, das heißt, die Eltern haben bei der Entscheidung das letzte Wort.

Seit dem Schuljahr 2018/19 muss die Grundschulempfehlung aber der weiterführenden Schule vorgelegt werden.

Laut Kultusministerin Susanne Eisenmann hatte etwa jedes neunte Kind, das zum Schuljahr 2019/20 von der Grundschule auf das Gymnasium wechselte, dafür nicht die entsprechende Empfehlung. Ein Prozent hatten demnach nur eine Empfehlung für die Werkreal- oder Hauptschule. Zehn Prozent kamen mit einer Empfehlung für die Realschule aufs Gymnasium.

Viel stärker macht sich der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung bei den Realschulen bemerkbar, hier hatten nur 57 Prozent die entsprechende Empfehlung. Der Rest teilte sich etwa zur Hälfte in Empfehlungen für die Werkrealschule beziehungsweise das Gymnasium auf.

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