Starke Leistung der Otto-Brüder

Lesedauer: 3 Min
 Malcom Otto fuhr in der U13-Klasse souverän zum Sieg.
Malcom Otto fuhr in der U13-Klasse souverän zum Sieg. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Malcom Otto und sein älterer Bruder Neo von der Rad-Union Wangen mischen die Radsportszene weiter auf. Bei der elften Etappe des Interstuhl-Cups auf dem Gelände der Firma Interstuhl in Tieringen gewann Malcom Otto die U13-Klasse, sein Bruder sicherte sich im Rennen der Senioren, U17 und U19 den zweiten Platz.

Das erste Rennen nach dem Urlaub versprach spannend zu werden, weil die Leistung nach dieser Rennpause noch nicht ganz genau eingeschätzt werden konnte. So forderte Malcom Otto (Rad-Union Wangen) im U13-Rennen gleich nach dem Start weg seine Konkurrenten heraus und fuhr das Rennen sehr schnell an. Nur zwei Fahrer aus Öschelbronn – beide aus der höheren U15-Klasse – konnten das Tempo mitfahren. So entstand eine gute Spitzengruppe, die sich in der Führung schön abwechselte und das Feld bald überrundete.

Einer der Öschelbronner Fahrer startete einen Ausreißversuch und baute seinen Vorsprung auf einige Sekunden aus. Malcom Otto machte sich alleine auf die Verfolgung und holte schon bald den Ausreißer ein, da dieser einen Defekt hatte. Am Ender siegte Malcom Otto haushoch in der U13-Klasse. Im Interstuhl-Cup war dies sein sechstes Rennen, wovon der Wangener bisher alle gewann und so in der Gesamtwertung ebenfalls führt.

Loch wieder zugefahren

Jugendfahrer Neo Otto fuhr im kleinen Finale der Senioren, sowie U17- und U19-Fahrer mit. Der Unions-Fahrer zeigte mit seinem Trainings- und Bahnpartner Tillmann Sarnowski aus Öschelbronn eine sehr gute Leistung. Beide zogen das Tempo am Berg immer wieder an, sodass einige Fahrer vom Feld abfielen. Nach der Hälfte des Rennens hatte Neo Otto eine kleine Schwächephase und musste die Fahrer ziehen lassen. Er schaffte es aber, nach vier Runden wieder in das Feld zu fahren. Eine gute Platzierung schien wieder machbar zu sein. Im weiteren Verlauf des 52 Kilometer langen Rennens wurden weitere Attacken gefahren, die aber vom Feld immer wieder gestellt wurden. In der letzten Runde brachte sich Neo Otto in eine gute Ausgangslage für den Zielsprint, als Zweiter kam er ins Ziel. Gewonnen hat das Rennen sein Kaderpartner Tillmann Sarnowski.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen