Schluss mit der Schule: Das haben Wangener Jugendliche für ihr weiteres Leben vor

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Schluss mit Schule: Bald beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Abschlussschüler dieses Sommers.
Schluss mit Schule: Bald beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Abschlussschüler dieses Sommers. (Foto: Marijan Murat/dpa)
Lisa Mair

Die Sommerferien sind noch voll im Gange. Aber bald beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Abiturienten und Zehntklässler der Realschule, die vor den Ferien ihre Schule verlassen haben. SZ-Mitarbeiterin Lisa Mair hat sich bei Schülern aus Wangen umgehört, wie es nach der Schule weitergehen soll.

Die Schülerin Katharina Zell aus Wangen wird am meisten ihre Schulfreunde vermissen, die sie jeden Tag gesehen hat. „Aber ich bin froh, dass ich draußen bin“. Nach ihrem Realschulabschluss möchte sie Erzieherin werden. Die Entscheidung dazu „ist mir nicht schwer gefallen“ sagt sie, da sie im Kindergarten bereits ein Praktikum absolviert hat. Nach den Ferien beginnt sie umgehend mit ihrer Ausbildung. Später möchte die Schülerin auf jeden Fall gerne noch in verschiedene Teile der Welt reisen. „Ich habe keine Angst vor dem ,Danach’, wenn die Schule vorbei ist“. Katharina fühlt sich gut vorbereitet und freut sich auf einen neuen Lebensabschnitt mit einem anderen Tagesablauf.

 Katharina Zell
Katharina Zell (Foto: privat)

Lotta Vochezer aus Wangen möchte nach ihrem Abitur sie zunächst ein Jahr Pause machen, da sie auch noch nicht volljährig ist. „Ich möchte aber nicht nichts machen, sondern arbeiten gehen.“ Bisher sei die 16-Jährige noch unschlüssig, in welche Richtung es später gehen soll. Deshalb möchte sie in diesem Jahr Pause viel ausprobieren. Auch möchte sie mit ihren Freunden ein bisschen verreisen.

 Lotta Vochezer
Lotta Vochezer (Foto: privat)

Paul Mörsch (19) absolvierte seinen Schulabschluss bereits im vergangenen Jahr und macht mittlerweile eine Ausbildung zum Zimmermann. Die Idee kam ihm während eines Praktikums, bei dem er in diesem Bereich Probe gearbeitet habe. Er habe sich bewusst gegen ein Studium entschieden, da er erst einmal genug von der „Lernerei und Theorie“ habe. Im Nachhinein vermisst er am meisten seine „Kollegen“, die gemeinsame Zeit und weniger den Unterricht. Doch auch manche Lehrer fehlen ihm.

 Paul Mörsch
Paul Mörsch (Foto: privat)

Die 18-jährige Maria Grammer aus Wangen möchte nach ihrem Abschluss ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, absolvieren, um sich in ihrer Berufswahl besser orientieren zu können. Dazu möchte sie mehrere Praktika machen.

 Maria Grammer
Maria Grammer (Foto: privat)

Der Kißlegger Valentin Insam (16) beendete diesen Sommer die Realschule. Er hat sich dafür entschieden, sein Abitur auf dem BSW in Wangen nachzumachen, nachdem er vergangenes Jahr vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt hat. Laut ihm sei das Gymnasium wegen G8 „ziemlich stressig“ gewesen. Hingegen sei er von der Realschule total begeistert und dort gefiele es ihm sehr gut.

 Valentin Insam
Valentin Insam (Foto: privat)

Die 18-jährige Cora Pfeiffer aus Wangen absolviert seit Juli ein Praktikum im Europäischen Parlament. Anschließend möchte sie im September mit ihrem Jurastudium beginnen.

 Cora Pfeiffer
Cora Pfeiffer (Foto: privat)

Um diese Entscheidung zu treffen, habe sie sich an ihren Werten, Neigungen und Fähigkeiten orientiert. Sie habe Angst, nach dem Schulabschluss ins kalte Wasser geworfen zu werden.

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