Reiter und Pferde wetteifern in Wangen

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 Vereinsmitglied Vanessa Deiss springt mit ihrem Pferd Mingnon über das Hindernis.
Vereinsmitglied Vanessa Deiss springt mit ihrem Pferd Mingnon über das Hindernis. (Foto: Melanie Blas)
Tine Steinhauser

Sieger der einzelnen Klassen

Springprüfung Klasse M*: Jürgen Engenhart (RFV Weiler) mit 214 New Quidam's Hope

1: Springprüfung Klasse L: Andrea Gau (RFV Bad Waldsee) mit 49 Caspar 183

2: Springprüfung Klasse L: Alexander Wahl (RFV Oberschwaben) mit 209 Monte Edition

Stilspringprüfung Klasse L: Hannah Kibler (RFV Bad Waldsee) 193 Loverboy de Lison

Mannschafts-Springprüfung Klasse A*: Ü-50-Gladiatoren: Peter Hutter (23 Calido di Coco), Johannes Seitz (44 Carlson 145), Erwin Sattelberger (518 Diarosa) und Hans-Günther Gack (527 Hexe 407)

Springprüfung Klasse A*: 1. Klaus Gronmayer (PSV Leutkirch-Haid) mit 148 Ginger 305

1: Springprüfung Klasse A**: Jana Brielmayer (RFV Bad Waldsee) mit 34 Capital City 2

2: Springprüfung Klasse A**: Sarah Wucher (RFV Wolfegg) mit 104 Corazien

Stilspringprüfung Klasse A* mit Standardanfoderung: Kathleen Kibler (RFV Bad Waldsee) mit 11 Argentina 247

Stilspringprüfung Kl. Emit Stanadardanforderungen: Helena Bendel (RG Baindt) mit 165 Joy Jumping

Stilspring-WB 75 cm: Ronja Flax (RG Neuravensburg) 125 Don Royal 7

Frei nach dem Motto „Schneller, höher, weiter, besser“ sind am Wochenende beim 51. Turnier des Reit- und Fahrvereins Wangen auf der Reitanlage am Auwiesenweg 400 Reiter auf 300 Pferden in zehn verschiedenen Prüfungen an den Starrt gegangen.

Nach dem Jubiläumsturnier im vergangenen Jahr waren die erfahrenen Wangener Turnierveranstalter in dieser Saison gezwungen, die Veranstaltung von vormals drei auf zwei Tage zu verkürzen. „Am Freitag waren wir beim Architektenwettbewerb für die neue Reitanlage“, berichtete Vorstandsmitglied Anita Rimmele. Denn für Ende des Jahres sei der Umzug auf das ehemalige Erba-Gelände geplant. Der Verein verzichtete in diesem Jahr auf die Austragung der Dressurprüfungen und der Geländeritte. Aber die Springreiter aus der Region Oberschwaben und einige Gastreiter aus dem bayerischen, aus Österreich und der Schweiz waren wie immer am Start.

Das Turnier sei überaus beliebt und eine feste Größe im Terminkalender der Reiter. „Die gute Bodenbeschaffenheit, eine verlässliche Organisation, der interessante Parcoursaufbau und eine gute Bewirtung mit fairen Preisen“, mache ein gutes Turnier laut Rimmele aus. In diesem Jahr hätten sie den Platz frisch aufgesandet, obwohl der Umzug bevorstünde. Und natürlich sei es neben dem Reitsport auch um die Geselligkeit gegangen – hier kenne beinah jeder jeden und man freue sich auf das Wiedersehen. Und abends, wenn die Pferde sich bei Heu und Wasser erholten, sitze man noch gemütlich zusammen.

„Aus dem eigenen Verein sind in diesem Jahr acht Reiter an den Start gegangen“, erzählte Anita Rimmele. „Besonders erfreulich ist, dass die erst zehnjährige Ronja Wörz beim Stilspringen auf den zweiten Platz geritten ist“, fügte sie hinzu. Immerhin seien in der Disziplin 41 Reiter an den Start gegangen und eine Altersbegrenzung habe es nicht gegeben. Ihr Pferd Milli Minou sei offensichtlich ebenso gut drauf gewesen, wie die junge Reiterin.

Die Jugend werde mit regelmäßigem Springunterricht und Förderlehrgängen auf das Turnierreiten vorbereitet. Unterschieden wird in Stil- und Zeitspringen, wobei in der ersten Prüfung eher auf ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd Wert gelegt wird. Im Zeitspringen ist die Geschwindigkeit von großer Bedeutung. Wenn Stangen fallen, gibt es immer Punktabzug. Auf dem Programm standen Prüfungen in den verschiedenen Schwierigkeitsklassen A, E, L bis hin zum Höhepunkt, dem M-Springen am Sonntagnachmittag, die sich in der Höhe und Weite der Hindernisse unterscheiden.

Ein besonderer Höhepunkt war das alljährliche Ü-50-Springen, bei dem zwar der Reiter ein gewisses Alter erreicht haben muss, das Pferd aber durchaus jung sein darf. „Aber Ginger ist schon 23 und trotzdem jedes Jahr dabei“, fügte Rimmele schmunzelnd hinzu. „Parcoursmeister Markus Amann ist verantwortlich für den Aufbau der Hindernisse“, ergänzte sie, „Philipp Gessler, Maria-Theresa Schädler und Bettina Gihr fungieren als Richter“. Ohne die Unterstützung der Stadt und der Sponsoren sei die Austragung des Turniers nicht möglich.

Sieger der einzelnen Klassen

Springprüfung Klasse M*: Jürgen Engenhart (RFV Weiler) mit 214 New Quidam's Hope

1: Springprüfung Klasse L: Andrea Gau (RFV Bad Waldsee) mit 49 Caspar 183

2: Springprüfung Klasse L: Alexander Wahl (RFV Oberschwaben) mit 209 Monte Edition

Stilspringprüfung Klasse L: Hannah Kibler (RFV Bad Waldsee) 193 Loverboy de Lison

Mannschafts-Springprüfung Klasse A*: Ü-50-Gladiatoren: Peter Hutter (23 Calido di Coco), Johannes Seitz (44 Carlson 145), Erwin Sattelberger (518 Diarosa) und Hans-Günther Gack (527 Hexe 407)

Springprüfung Klasse A*: 1. Klaus Gronmayer (PSV Leutkirch-Haid) mit 148 Ginger 305

1: Springprüfung Klasse A**: Jana Brielmayer (RFV Bad Waldsee) mit 34 Capital City 2

2: Springprüfung Klasse A**: Sarah Wucher (RFV Wolfegg) mit 104 Corazien

Stilspringprüfung Klasse A* mit Standardanfoderung: Kathleen Kibler (RFV Bad Waldsee) mit 11 Argentina 247

Stilspringprüfung Kl. Emit Stanadardanforderungen: Helena Bendel (RG Baindt) mit 165 Joy Jumping

Stilspring-WB 75 cm: Ronja Flax (RG Neuravensburg) 125 Don Royal 7

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