Pop-up-Labor macht Digitalisierung erlebbar

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 Wirtschaftsminsterin Nicole Hoffmeister-Kraut probiert sich an der Virtuellen Realität.
Wirtschaftsminsterin Nicole Hoffmeister-Kraut probiert sich an der Virtuellen Realität. (Foto: L. Parsyak)
Schwäbische Zeitung

Was die digitale Revolution für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bringen kann, zeigt das Pop-up-Labor Baden-Württemberg am Dienstag und Mittwoch, 23. und 24. Juli, im Wangener Rathaus.

Große Unternehmen hätten laut der Ankündigung viele Möglichkeiten, sich über den Einfluss und die möglichen Umwälzungen zu informieren, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt anstehen. KMU hätten es dabei deutlich schwerer. An sie richte sich deshalb das Pop-up-Labor BW mit einem vielseitigen Programm zu den Themen Digitalisierung und Innovation, um sie unmittelbar und ortsnah zu unterstützen, so der Pressetext.

Egal, ob Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabrikant: „Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, wird Wirtschaftsminsterin Nicole Hoffmeister-Kraut in der Pressemitteilung zitiert. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. „Die Pop-up-Labore BW schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei.

Ausrichter sind das Digitale Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben, die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft Landkreis Ravensburg mbH und PWOA, die sich im Bewerbungsverfahren um einen Standort für dieses Innovationslabor auf Zeit durchsetzen konnten. Das Pop-up-Labor BW wurde vom Technologiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Professor Wilhelm Bauer, konzipiert und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende von Unternehmen und Start-ups gleichermaßen.

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