Nachholspiel gegen einen starken Aufsteiger

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Auch Marc Kuttler ist in Albstadt gefordert.
Auch Marc Kuttler ist in Albstadt gefordert. (Foto: sascha riethbaum)
Oliver Weishaupt

Die Handballer der MTG Wangen bestreiten in der Württembergliga Süd am eigentlich spielfreien Wochenende nach Allerheiligen eine Nachholpartie vom sechsten Spieltag. Am Samstag (20 Uhr) sind die Allgäuer in der Ebinger Mazmannhalle beim starken Aufsteiger HSG Albstadt zu Gast.

Obwohl seine Mannschaft zuletzt beim 32:32 gegen den SKV Unterensingen im fünften Anlauf erstmals auch zu Hause punkten konnte, war MTG-Trainer Sebastian Staudacher angesichts des durch zu viele vergebene freie Würfe weggeworfenen Siegs enttäuscht. Nach acht absolvierten Spielen sind die Wangener Tabellenelfter und müssen sich weiter steigern, damit Platz sieben, der voraussichtlich für die Qualifikation zur eingleisigen Württembergliga reicht, nicht frühzeitig außer Reichweite zu geraten droht.

Die HSG Albstadt hat als Meister der Landesliga-Staffel 2 die sofortige Rückkehr ins württembergische Handball-Oberhaus geschafft und bislang eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihr nicht zu spaßen ist. Mit vier Siegen und einem Unentschieden belegt das von Ex-Profi Nenad Gojsovic trainierte Team aus dem Zollernalbkreis Platz sechs. Sowohl die MTG als auch die HSG bekamen am vergangenen Wochenende bei ihrem letzten Angriff einen Freiwurf zugesprochen, der nach Ablauf der 60-minütigen Spielzeit direkt auf das gegnerische Tor geworfen werden musste. Während Wangens Marc Kuttler mit seinem Wurf einen Gegenspieler in der Unterensinger Abwehrmauer am Kopf traf, dafür die Rote Karte sah und es beim Unentschieden blieb, hatte Albstadt das Glück auf seiner Seite. Der an jenem Tag mit 13 Toren überragende Patrick Lebherz fand eine Lücke in der Mauer und traf bei der HSG Langenau/Elchingen zum 29:28-Erfolg.

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