MTG Wangen gibt den Sieg fast noch aus der Hand

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 Mit einem knappen Heimsieg haben die Handballerinnen der MTG Wangen das neue Jahr begonnen.
Mit einem knappen Heimsieg haben die Handballerinnen der MTG Wangen das neue Jahr begonnen. (Foto: Laura Loewel)
Schwäbische Zeitung

MTG: Hess, Schweizer; Reutemann, Schwanninger (5), Lilly Stiller (1), Paul, Walser (1), Becker (1), Gabriel (2), Zeiske (5/5), Schirnik, Ludwig (5), Aumann (2), Ferreiro (1).

Gegen die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen haben die Handballerinnen der MTG Wangen zu Hause knapp gewonnen. Nach einem Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften siegte die MTG mit 23:22 (13:9).

Wangen spielte ohne Kapitänin Laura Schirnik und Lucy Stiller, aber mit Johanna Becker, die nach der Geburt ihrer Tochter wieder zurück im Kader ist. Zu Beginn gab es viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten. Zudem schoss Wangen die gegnerische Torhüterin regelrecht ab. Nach sechs Minuten lag die MTG mit 2:4 zurück. Doch nach einer Auszeit von Trainer Zsolt Balogh fand seine Mannschaft ins Spiel. In der 14. Minute glich die MTG zum 6:6 aus. Durch ein temporeicheres und konzentrierteres Angriffsverhalten verschaffte sich Wangen dann einen Drei-Tore-Vorsprung (24.). In der Abwehr arbeitete die MTG nun kompakter gegen die starke Kreisläuferin der Gäste. Auch gegen die gut aufgelegte Rückraumspielerin Anna Schwender verteidigte Wangen aggressiver.

In der Kabine sprach Trainer Zsolt Balogh die vielen verworfenen Bälle und die zahlreichen Fehlpässe an. Doch auch der Start in die zweite Hälfte war nicht optimal. Die Rote Karte gegen die HSG-Torhüterin Arzu Civelek, die Chantal Ferreiro bei einem Tempogegenstoß zu Fall brachte, spielte der MTG zwar in die Karten. Doch die HSG ließ sich davon nicht beirren und verkürzte in der 47. Minute auf 18:19. Immer wieder vergab die MTG klare Torchancen oder war in der Abwehr zu offensiv. In der 50. Minute glich die HSG zum 20:20 aus. Der Sieg glitt der MTG fast aus der Hand. Durch ein schönes Rückraumtor von Spielmacherin Sophia Ludwig ging Wangen wieder mit 21:20 in Führung. Doch die HSG ließ nicht nach und glich wieder aus. Carina Zeiske blieb in der 54. Minute nervenstark beim Siebenmeter, doch wieder kam die HSG zum Ausgleich. In der 56. Minute warf Janika Schwanninger schon den letzten Treffer zum 23:22, auch durch eine späte Zeitstrafe ließ sich Wangen den Sieg nicht mehr nehmen.

„Wir haben das Spiel unnötig spannend gemacht. Bei der Videoanalyse werden wir zahlreiche Punkte ansprechen müssen“, meinte Trainer Zsolt Balogh.

MTG: Hess, Schweizer; Reutemann, Schwanninger (5), Lilly Stiller (1), Paul, Walser (1), Becker (1), Gabriel (2), Zeiske (5/5), Schirnik, Ludwig (5), Aumann (2), Ferreiro (1).

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