MTG ist zwar ohne Cheftrainer, aber trotzdem Favorit

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 Aaron Mayer ist wieder dabei und trifft wie eh und je.
Aaron Mayer ist wieder dabei und trifft wie eh und je. (Foto: Sascha Riethbaum)
Uli Coelius

Die MTG Wangen setzt zum Auswärtsspiel bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf wieder einen Bus ein. Abfahrt am Parkplatz P14 bei der Ebnethalle sowie den bekannten Stationen ist am Samstag um 15.45 Uhr.

Die personellen Sorgen sind zwar groß vor dem vorletzten Auswärtsspiel in der Württembergliga Süd; dennoch wollen die Handballer der MTG Wangen nicht klein beigeben und mindestens ihren fünften Platz bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf am Samstag um 19.30 Uhr in der Donzdorfer Lautertalhalle behaupten. Auch ohne den an einer schweren Angina erkrankten Chefcoach Gabriel Senciuc sind sich die Wangener ihrer Favoritenrolle bewusst. Teammanager Arno Uttenweiler, der gemeinsam mit Co-Trainer Sebastian Staudacher das Team betreut, setzt jedenfalls aufs nächste Erfolgserlebnis: „Es wird schwer. Aber wir sollten gut genug sein, uns durchzusetzen.“

Neben Senciuc wird die MTG im spielerischen Bereich aller Voraussicht nach auf die Stammkräfte Michel Fischer, Elia Mayer und Marc Bächle verzichten müssen. Dazu kommen noch einige angeschlagene Akteure. Namen will Arno Uttenweiler nicht näher nennen. Der Wangener Teammanager sagt lediglich: „Wir setzen weiter auf einen großartigen Nachwuchs.“ Ein Pfund, mit dem die MTG wahrlich wuchern kann.

Beide Mannschaften sind ersatzgeschwächt

Die Gastgeber, als Handball-Spielgemeinschaft mit dem ellenlangen Namen HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf versehen, schreiben um ihre Trainer Andreas Rascher und Florian Bühler auf ihrer Homepage von einer „faustdicken Überraschung“, wenn ein Sieg gegen die MTG gelingen sollte. In der Tat stehen sich zwei ersatzgeschwächte Mannschaften gegenüber, für die der Klassenerhalt kein Thema mehr ist. Mit der kleinen Fußnote versehen, dass Wangen bei günstiger Konstellation noch an der Oberligarelegation schnuppern kann. Ein geringfügiger Druck liegt somit auf Wangener Seite. Zur Erinnerung: Im Heimspiel feierte die MTG ein ungefährdetes 37:19.

Arno Uttenweiler hält derweil das große Ganze im Blick. „Dass wir so weit oben stehen, hätte ich nicht für möglich gehalten“, sagt der Teammanager – zu Recht. Nach dem Fast-Abstieg eine Saison zuvor. Inzwischen jedoch fühlen sich die Wangener gefestigt genug, drei Spieltage vor Saisonultimo der Konkurrenz die lange Nase zu zeigen. „Wir sind wieder wer“, weiß Arno Uttenweiler. „Wir haben zweifellos mit argen personellen Problemen zu kämpfen.“ Doch davon lässt sich eine MTG nur bedingt verrückt machen. Die Wangener wollen vielmehr zeigen, dass sie vor der Umstrukturierung auf nur eine Württembergliga zum Besten gehören, was die Südgruppe anzubieten hat. Überdies müssen die Hausherren damit leben, zuletzt in Unterensingen deutlich mit 26:37 untergegangen zu sein.

Die MTG Wangen setzt zum Auswärtsspiel bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf wieder einen Bus ein. Abfahrt am Parkplatz P14 bei der Ebnethalle sowie den bekannten Stationen ist am Samstag um 15.45 Uhr.

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