MTG-Handballerinnen holen vierten Sieg in Folge

Lesedauer: 3 Min
 Marina Gabriel warf fünf Tore beim Sieg der MTG Wangen gegen die HSG Langenau/Elchingen.
Marina Gabriel warf fünf Tore beim Sieg der MTG Wangen gegen die HSG Langenau/Elchingen. (Foto: Thorsten Schneider)
Schwäbische Zeitung

MTG: Schweizer, Hess; Reutemann, Schwanninger (8), Walser (2), Becker (2), Gabriel (5), Zeiske (3/2), N. Schirnik (3), Ludwig (3), L. Schirnik (3), Aumann (3), Ferreiro (4).

Nach einem zu Beginn sehr spannenden Spiel ist die MTG Wangen in der zweiten Halbzeit gegen die HSG Langenau/Elchingen kaum noch zu bremsen gewesen. In der Handball-Landesliga gewann die MTG letztlich mit 39:30 (18:15). Mit 23:5 Punkten ist Wangen Tabellenzweiter und im Grunde der einzig noch verbliebene Verfolger des ungeschlagenen Spitzenreiters HSG Böblingen/Sindelfingen (24:0). Der Tabellendritte HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen hat nur 15:11 Punkte.

Ziemlich schlecht fand die MTG ins Spiel und lag mit 1:4 zurück. Die Abwehr der Gastgeberinnen stand nicht wie gewohnt aggressiv genug, und durch viele Absprachefehler der MTG erzielte die HSG leichte Tore über ihre Kreisläuferin. Bis zur zehnten Minute hatte sich die MTG auf 7:8 herangekämpft. In der 14. Minute erzielte Kapitänin Laura Schirnik den Ausgleichstreffer zum 10:10. Die Abwehr der Wangenerinnen stand nun stabiler und im Angriff machten die Allgäuerinnen durch viel Tempo leichte Tore. In der 25. Minute gingen die Spielerinnen um Trainer Zsolt Balogh zum ersten Mal in Führung (15:14). Bis zur Halbzeit baute die MTG den Abstand auf 18:15 aus.

In der Kabine sprach Balogh die vielen Fehler vor allem in der Abwehr an. Er stellte die Abwehr auf eine defensive 5:1-Formation um, um das Angriffsspiel der Gäste noch mehr zu stören. Im Angriff forderte Balogh noch mehr Tempo. Diese Vorgaben setzte die Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte um und erhöhte durch drei Tore in Folge auf 21:15 – sogar in Unterzahl trafen die Wangenerinnen. Immer wieder scheiterten die Gäste an der gut aufgelegten MTG-Torhüterin Verena Hess. Durch viel Tempo verschaffte sich Wangen in der 42. Minute einen Acht-Tore-Vorsprung, sodass Trainer Balogh auch die Spielerinnen einsetzen konnte, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen. Die HSG hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen und die MTG war mit ihrem hohen Tempo kaum noch aufzuhalten. Nach 60 Minuten feierte Wangen einen verdienten 39:30-Sieg.

„Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und hatten in der Abwehr keinen guten Zugriff. Nachdem wir uns stabilisiert haben, konnten wir den Vorsprung Schritt für Schritt ausbauen“, sagte Balogh. „Unser Tempospiel und unsere Ausdauer haben uns erneut in die Karten gespielt. Ich bin zufrieden.“

MTG: Schweizer, Hess; Reutemann, Schwanninger (8), Walser (2), Becker (2), Gabriel (5), Zeiske (3/2), N. Schirnik (3), Ludwig (3), L. Schirnik (3), Aumann (3), Ferreiro (4).

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr zum Thema

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen