Lins diskutiert in Wangen mit Gästen und CDU-Vertretern

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Schwäbische Zeitung

Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs und eines Wasserkraftwerks, dazu Diskussionen über die Europapolitik: Das waren die Programmpunkte beim Besuch des hiesigen CDU-Europaabgeordneten Norbert Lins in Wangen.

Auf Einladung des CDU-Ortsverbands besuchte Norbert Lins, bei der kommenden Europawahl der einzige Kandidat aus dem Regierungsbezirk Tübingen, auch Neuravensburg. Hier stand laut einer CDU-Mitteilung ein Hofrundgang auf dem landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb von Werner Müller in Ried auf dem Programm. Vor Ort informierten sich demnach auch die hiesigen CDU-Kandidaten bei den Kommunalwahlen am 25. Mai.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde im Gasthaus „Zum Brennerwirt“ berichtete Lins über die aktuelle europäische Agrarpolitik, deren Reform in Brüssel in vollem Gange sei. Hierbei stünden vor allem die Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe, aber auch der Erhalt des ländlichen Raums und der Kulturlandschaft als besonders Anliegen der CDU in der EVP-Fraktion des europäischen Parlaments im Vordergrund, so der Europaabgeordnete laut Mitteilung. Weitere Themen seien vermehrter Umweltschutz, Digitalisierung und Tierwohl, aber auch der Umgang mit dem Wolf, neue Pflanzenzüchtungstechniken und der Zugang zu sicheren Pflanzenschutzmitteln. Der Neuravensburger Ortsvorsitzende Werner August Müller bedankte sich zum Abschluss für das Interesse der gut 40 Besucher.

Norbert Lins war auch dabei, als sich gut 20 CDU-Senioren und Gäste beim Wasserkraftwerk am Argenwehr einfanden, um unter Führung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Senioren-Union, Gisela Veile, etwas über die Geschichte des kleinen Kraftwerks samt der Fischtreppe zu erfahren.

In der „Alten Post“ schlug Lins laut CDU-Mitteilung anschließend einen Bogen zu wichtigen Fragen Europas. Der Europaabgeordnete beantwortete demnach auch Fragen zur umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 und sah den Brexit als „Grund für das Versagen der politischen Klasse in Großbritannien“. Interessant und kritisch seien auch die Schilderungen einer Teilnehmerin gewesen, die 16 Jahre in Großbritannien gelebt hatte. Lins rief laut Mitteilung schließlich auch dazu auf, durch die Stimmabgabe die „Handlungsfähigkeit der EU“ zu erhalten.

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