„Lieber die Kärtchen“ oder „gute Idee“? Das sagen Kunden über ein digitales Rabattsystem

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Paul Martin

Wie willkommen ist die Idee des digitalen Punktesammelns beim Kunden? SZ-Mitarbeiter Paul Martin hat am Mittwoch auf dem Wangener Wochenmarkt bei den Menschen in der Altstadt nachgefragt.

„Ich könnte mir das gut vorstellen. Mein Handy hab’ ich immer dabei“, sagt die 23-jährige Leni Dufner (Fotos: Paul Martin). Denn: „Die Punkte hat man jetzt halt mal in der einen, mal in der anderen Tasche.“

Auch Martin Schnitzer findet: „Da hält man halt dann einfach schnell das Handy oder den Chip hin und fertig.“ Man sollte aber auch bedenken, ob das für ältere Menschen wirklich eine Option sei, so der 22-jährige Wangener.

Laurentia Kible aus Horgen bei Kißlegg sagt klar: „Mir sind die Kärtchen lieber, da seh ich, was ich hab.“

Die 80-jährige Zita Achberger

nimmt beim Einkauf lieber Punkte in Papierform mit. Genau wie Geld: „Ich hoffe, dass ich die Abschaffung des Bargelds nicht mehr mitmachen muss.“

Ihre 72-jährige Freundin Rita Knöpfler hält vom bloßen Barcode-Abscannen mit dem Smartphone zwar nichts, sagt aber: „Die Idee mit dem Chip gefällt mir auf jeden Fall.“

Karin Boguschewski aus Hergensweiler hält davon „nicht so viel“. Die 59-jährige ist „eher für die traditionelle Form“.

Josef Troll aus Wangen gibt zu bedenken: „Es gibt sicher auch Leute, die nicht so fleißig sammeln und die Punkte dann ihren Bekannten geben. Das geht dann halt nicht mehr.“ Er habe kein Smartphone und werde sich „wegen sowas auch bestimmt keines anschaffen.“ Das Punktesammeln per Chip kann er sich zwar vorstellen, schlägt aber vor: „Mit den Kärtchen und dem Digitalen zweigleisig zu fahren, fänd’ ich gut. Ich weiß natürlich nicht, ob das umsetzbar ist.“

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