Kolpingfamilie Wangen wählt neuen „alten“ Vorstand

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 Der neue „alte“ Vorstand der Kolpingfamilie. Präses Martin Ogger (von links), Vorsitzende Monika Kolb, Schriftführer Klaus Buch
Der neue „alte“ Vorstand der Kolpingfamilie. Präses Martin Ogger (von links), Vorsitzende Monika Kolb, Schriftführer Klaus Buchholz, Kassier Udo Fiedler und die stellvertretende Vorsitzende Lucia Keller. (Foto: Claudia Bischofberger)
Claudia Bischofberger

Einmal mehr trafen sich die Mitglieder des Vereins der Kolpingfamilie Wangen im Gemeindehaus St. Martin. Denn noch ist der angestammte Platz, das Kolpingheim am Marktplatz 4, nicht bezugsfertig. Dort müsse laut Monika Kolb, der Vorsitzenden, nur noch der Eingangsbereich fertiggestellt werden. Die Räume im Inneren seien geputzt und benutzbar. Ab Mai werden die Begegnungen wieder am alt angestammten Sitz stattfinden.

Klaus Buchholz stellte die verschärften Bestimmungen der neuen Datenschutzordnung vor. So dürfen bei den zukünftigen Aufnahmeanträgen der Beruf und andere persönliche Details nicht mehr erwähnt werden. Über sämtliche Angaben, auch Fotos für die Öffentlichkeit, werden formell Genehmigungen eingeholt, so Buchholz. Der Verein verzeichnete beim Kassenbericht ein leichtes Minus, was einer Einbuße an Spenden zuzuschreiben sei.

Nach langjähriger Arbeit als Mitglied des Vorstands wurde bei dieser Versammlung Monika Hestner verabschiedet. Die ehemalige Schriftführerin scheidet nach 27 Jahren aus. Jedoch möchte sie auch weiterhin den Versammlungen beiwohnen.

Mit viel Engagement wurden im Jahr 2018 entwertete Briefmarken gesammelt. Über 20 Kilogramm der kleinen Wertzeichen wurden an Kolping International nach Köln geschickt. Mit dem Erlös finanziert der Verein Projekte in aller Welt. Ganz oben auf der Liste stünde das Ansinnen „Hilfe zur Selbsthilfe“, heißt es vonseiten des Vereins. Schon mehrfach fanden zu diesem Zweck Sammelaktionen statt. Ob gebrauchte Schuhe oder nicht mehr einsatzfähige Handys. All diese Kollekten kamen einem sinnvollen Hilfsprojekt zu Gute.

Monika Kolb beendete die Sitzung mit einem Zitat von Adolph Kolping und dessen Leitbild: „In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten.“

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