Junge Ideen und klare Projektskizzen sind gefragt

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Schwäbische Zeitung

Die Bürgerbeteiligung „NextGenERBA“ wird konkreter: Jetzt gehe es in die Ausarbeitung und Einreichung von Projekten, die insbesondere für junge Menschen in der ERBA interessant sein könnten, teilt die Stadt mit.

Jetzt seien junge Ideen und ihre klaren Projektskizzen gefragt. Wer also allein, als Verein oder als Gruppe eine Idee habe und sie im Pförtnergebäude oder auf der Festwiese in der ERBA umsetzen will, könne sich jetzt mit seiner Idee bewerben. Ab Dienstag, 15. Oktober, wird im Internet unter www.nextgenerba.de das Formular für die Projektskizzen freigeschaltet sein. Dieses Formular müsse von den Bewerbern ausgefüllt werden. Für die Projekte gelten laut Mitteilung sogenannte Mindestkriterien. Dazu würde die Förderung der Jugendkultur ebenso wie die Antwort auf die Frage gehören, ob sich Jugendliche durch diese Idee besonders entfalten können.

Geprüft werde auch die Gemeinnützigkeit des Projekts, also ob es zum Beispiel Kunst, Kultur, Bildung, Erziehung, Sport, traditionelles Brauchtum, Umweltschutz oder bürgerschaftliches Engagement fördert. Wichtig sei für die Jury auch zu wissen, ob es sich um ein verbindliches Projekt handelt, das über längere Zeit durch einen zuverlässigen Ansprechpartner organisiert und vertreten wird. Und schließlich müsse die für das Projekt genutzte Ausrüstung komplett abgebaut werden können, sodass die Räume und Flächen auch anderen zur Verfügung stehen können und nicht dauerhaft besetzt werden.

Neben diesen Mindestkriterien vergibt die Jury nach Angaben der Stadt eine Reihe weiterer Bewertungspunkte, zu denen unter anderem der innovative Charakter des Projekts, die Impulswirkung für das ERBA-Quartier und die Nachhaltigkeit, mit der es umgesetzt werden soll, gehören. Auch die Frage, ob jemand schon Erfahrung in dem aufgezeigten Bereich hat, spiele eine Rolle. Und es werde mitbewertet, ob ein Projekt mit anderen kooperieren kann – zum Beispiel, wenn es um gleiche oder ähnliche Objekte für die anzuschaffende Ausrüstung geht.

Bis Dienstag, 3. Dezember, müssen die Skizzen laut Mitteilung eingereicht werden. Sie werden von der Jury begutachtet. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer Feedback und noch einmal die Chance, bis im März 2020 die eigene Projektskizze zu verbessern und zu ergänzen. Zuvor wird es bei einer Kooperationsbörse die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Mitbewerbern geben. Dabei könnten die Bewerber herausfinden, wie sie mit anderen zusammen ihre Idee stärken können, heißt es. Die danach von der Jury ausgewählten Gewinner werden im Mai bekannt gegeben, dann geht es in die Feinplanung.

Die Jury besteht aus OB Michael Lang, Mitgliedern des Rats und Jugendgemeinderats sowie gelosten jungen Wangenern. Beratend unterstützen Experten aus der Stadtverwaltung aus Jugend, Kultur und Architektur. Wenn alles nach Plan verlaufe, könnten die ersten Ideen Anfang 2021 umgesetzt werden.

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